Ein Meilenstein für die digitale Verwaltung in der Schweiz:
Der elektronische Lernfahrausweis (eLFA) startet schweizweit – nach erfolgreichen Pilotprojekten in mehreren Kantonen.
Von Appenzell nach ganz Schweiz
Der eLFA wurde im Mai 2024 im Kanton Appenzell Ausserrhoden eingeführt
Seit dem 8. September 2025 auch in den Kantonen Neuenburg, Bern, Tessin und Wallis erhältlich
Bis Ende Jahr in der ganzen Schweiz verfügbar
Damit wird ein zentraler Punkt der Strategie «Digitale Verwaltung Schweiz 2024–2027» erreicht.
Medienkonferenz in Neuenburg
In Boudevilliers (NE) stellten Bundesrat Beat Jans, Regierungsrätin Céline Vara, Vertreter des ASTRA und der Vereinigung der Strassenverkehrsämter (asa) die Ausbaupläne vor.
Bundesrat Jans betonte:
„Der eLFA ist ein wichtiger Schritt hin zur E-ID und Teil der künftigen digitalen Vertrauensinfrastruktur.“
So funktioniert der eLFA
Ausgestellt von den kantonalen Strassenverkehrsämtern
Nach Bestehen der Theorieprüfung abrufbar
Aufbewahrung in der swiyu Wallet-App auf dem Smartphone
Vorweisbar über QR-Code bei:
Fahrschulen
Polizeikontrollen
Beginn von Fahrstunden
Anerkannt in der gesamten Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein.
Verbindung zur E-ID
Der eLFA ist eng mit dem staatlich geplanten Identitätsnachweis (E-ID) verknüpft:
Dient als Pilotprojekt für technische & praktische Aspekte
Liefert Erkenntnisse zur Nutzerfreundlichkeit
Erfahrungen fliessen in die E-ID-Entwicklung ein
Am 28. September 2025 stimmen die Bürgerinnen und Bürger über das E-ID-Gesetz ab.
Kommt ein Ja zustande, kann die E-ID ab 2026 eingeführt werden.
Mit dem elektronischen Lernfahrausweis setzt die Schweiz einen klaren Schritt in Richtung digitale Zukunft.






