Die Aufarbeitung der verheerenden Brandkatastrophe in Crans-Montana beginnt – doch gleich zu Beginn sorgt ein Detail für Aufsehen.
Ein zentraler Beschuldigter sagt kein Wort.
Die Ermittlungen geraten damit direkt ins Stocken.
Befragungsserie gestartet – doch der Auftakt überrascht
In Crans-Montana hat die Staatsanwaltschaft die nächste Phase der Ermittlungen aufgenommen.
Insgesamt neun Beschuldigte stehen im Fokus der Untersuchung zur Brandkatastrophe.
Innerhalb einer Woche sind:
- Fünf Einvernahmen geplant
- Eine neue Befragungsserie gestartet
Doch der Auftakt verläuft anders als erwartet.
Erster Beschuldigter verweigert Aussage
Der ehemalige Verantwortliche für den Brandschutz der Gemeinde erschien zur Anhörung – blieb jedoch konsequent stumm.
- Dauer der Einvernahme: nur 15 Minuten
- Nutzung des Aussageverweigerungsrechts
- Keine inhaltlichen Aussagen zur Sache
Ein solches Verhalten ist rechtlich zulässig, erschwert jedoch die Ermittlungsarbeit erheblich.
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So geht es jetzt weiter
Die Befragungen laufen in den kommenden Tagen weiter – mit weiteren Schlüsselpersonen.
Nächste Termine:
- Donnerstag: Stellvertreter (2020–2024)
- Freitag: Mitglied der öffentlichen Sicherheit
- 13. April: Gemeindepräsident Nicolas Féraud
- 15. April: Ehemaliger Gemeinderat (öffentliche Sicherheit)
Die Aussagen könnten entscheidend sein, um Verantwortlichkeiten zu klären.
Schwere Vorwürfe im Raum
Die Beschuldigten sehen sich mit gravierenden Anschuldigungen konfrontiert:
- Fahrlässige Tötung
- Fahrlässige Körperverletzung
- Fahrlässige Brandverursachung
Diese Vorwürfe deuten auf mögliche Versäumnisse im Brandschutz und in der Sicherheitsorganisation hin.
Warum das Schweigen so brisant ist
Ein Schweigen zum Auftakt sendet ein klares Signal:
- Ermittlungen könnten länger dauern
- Beweisführung wird komplexer
- Wichtige Puzzleteile fehlen zunächst
Gerade in Fällen mit mehreren Beschuldigten sind Aussagen oft entscheidend, um Abläufe zu rekonstruieren.
Ein schwieriger Start
Die neue Befragungsrunde beginnt mit einem Stillstand – und wirft Fragen auf.
Ob die kommenden Einvernahmen Klarheit bringen, bleibt offen. Der Druck auf die Ermittler steigt.







