Schusswechsel nahe diplomatischer Vertretung
Vor dem Israelischen Konsulat in Istanbul ist es am Dienstag zu einem Schusswechsel mit der Polizei gekommen. Mindestens ein Angreifer wurde dabei getötet, zwei weitere verletzt.
Laut GMX bestätigten türkische Behörden, dass die Hintergründe der Tat noch unklar sind.
Behörden sprechen von Terrorbezug
Der Regionalgouverneur Davut Gül teilte mit, dass „unbekannte Personen“ das Feuer auf im Dienst befindliche Polizisten eröffnet hätten. Die Beamten erwiderten die Schüsse. Zwei Polizisten wurden leicht verletzt.
Das türkische Innenministerium erklärte, der getötete Angreifer habe „Verbindungen zu einer Terrorgruppe“ gehabt. Innenminister Mustafa Ciftci sprach zudem von Kontakten zu einer Organisation, „welche die Religion instrumentalisiert“.
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Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Istanbuler Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet, wie Justizminister Akin Gürlek mitteilte. Präsident Recep Tayyip Erdogan verurteilte den Angriff scharf und kündigte ein konsequentes Vorgehen gegen jede Form von Terrorismus an.
Medienberichten zufolge könnten Verbindungen zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat bestehen. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es bislang jedoch nicht.
Internationale Reaktionen
Auch das israelische Aussenministerium wertete den Vorfall als gezielten Angriff auf das Konsulat und dankte den türkischen Sicherheitskräften für ihr schnelles Eingreifen. Der US-Botschafter in der Türkei, Tom Barrack, verurteilte die Tat ebenfalls scharf.
Augenzeugen berichteten von Panik, Sirenen und einem grossen Polizeiaufgebot im Geschäftsviertel Levent. Blutspuren auf einem nahegelegenen Parkplatz zeugten vom Ausmass des Schusswechsels.







