Ermittler sprechen von erschütternden Zuständen
Im US-Bundesstaat Ohio haben Behörden 16 Kinder aus einem Wohnhaus geholt, in dem sie unter schwer verwahrlosten Bedingungen gelebt haben sollen.
Selbst erfahrene Ermittler zeigten sich nach dem Einsatz schockiert.
Kinder lebten unter katastrophalen Bedingungen
Die Kinder im Alter zwischen einem und 18 Jahren wurden aus einem Haus im Bezirk Vinton gerettet.
Nach Angaben der Behörden herrschten dort unhaltbare Zustände:
- Fäkalien und Abfall im gesamten Haus
- starke hygienische Mängel
- beengte Wohnverhältnisse
- einige Kinder sollen kaum oder gar nicht sprechen können
GMX berichtet, dass Ermittler die Lebensbedingungen als so gravierend einstuften, dass sie ohne schnelles Eingreifen sogar einen Todesfall befürchteten.
Vier Erwachsene festgenommen
Im Zusammenhang mit dem Fall wurden vier Erwachsene festgenommen.
Dabei handelt es sich Medienberichten zufolge um:
- die Eltern der Kinder
- die Grosseltern der Kinder
Gegen sie wird wegen des Verdachts der Kindeswohlgefährdung ermittelt.
Für alle vier wurde eine Kaution von jeweils 300’000 US-Dollar festgesetzt.
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Behörden schildern dramatische Zustände
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die Kinder während der vergangenen Jahre überwiegend in einem einzigen Raum gelebt haben.
Ermittler beschrieben den Zustand des Hauses als extrem belastend. Der Geruch und die hygienischen Verhältnisse hätten selbst erfahrene Einsatzkräfte erschüttert.
Die Behörden betonten zugleich, dass nach aktuellem Stand keine Gefahr für andere Kinder ausserhalb der betroffenen Familie bestanden habe.
Kinder in Sicherheit gebracht
Nach ihrer Rettung wurden alle 16 Kinder medizinisch untersucht und an einem sicheren Ort untergebracht.
Die Ermittlungen dauern an. Weitere Informationen zu den Hintergründen wollen die Behörden derzeit nicht veröffentlichen.






