Betrugsversuche mit sogenannten Schockanrufen sorgen erneut für Schlagzeilen im Tessin.
Zwei Männer wurden in Lugano festgenommen, nachdem ältere Menschen ins Visier geraten waren.
Festnahmen in Lugano
Am 26. Mai 2026 nahm die Kantonspolizei Tessin zwei italienische Staatsbürger fest.
Die Männer im Alter von 20 und 23 Jahren stehen im Verdacht, an einem versuchten Betrug beteiligt gewesen zu sein.
Vorgehensweise der Täter
Die Ermittler gehen von einem bekannten Muster aus:
- Anrufe bei älteren Personen
- falsche Identität als Polizeibeamte
- Behauptung eines familiären Notfalls
- Forderung von Geld oder Schmuck
Ziel war es offenbar, die Opfer massiv unter Druck zu setzen.
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Schnelles Eingreifen der Polizei
Dank einer rechtzeitigen Meldung an die Zentrale Alarmstelle (CECAL) konnte die Polizei rasch reagieren.
Die Verdächtigen wurden noch im Raum Lugano lokalisiert und festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
Warnung der Behörden
Die Behörden betonen, dass solche Betrugsversuche in letzter Zeit zunehmen. Besonders ältere Menschen seien häufig Ziel solcher Anrufe.
Wichtig bleibt:
- keine persönlichen Daten am Telefon preisgeben
- keine Geldforderungen am Telefon akzeptieren
- im Zweifel direkt die Polizei kontaktieren
Der Fall in Lugano zeigt, wie professionell solche Betrugsversuche organisiert sein können – und wie entscheidend schnelle Meldungen für die Aufklärung sind.






