Ein Anruf – und plötzlich steht alles auf dem Spiel.
Im Tessin haben Betrüger erneut gezielt Senioren ins Visier genommen.
Jetzt klickten die Handschellen.
Festnahme nach Schockanrufen im Raum Lugano
Am 15. April 2026 wurde im Raum Lugano ein Tatverdächtiger festgenommen.
- 46-jähriger Mann aus Polen
- Festnahme auf der A2 bei Taverne (Richtung Süden)
- Bargeld und Wertgegenstände sichergestellt
- Verdacht: wiederholter Betrug
Die Ermittlungen wurden von der Staatsanwaltschaft gemeinsam mit der Kantonspolizei geführt.
Die perfide Masche: „Schockanruf“
Die Täter gingen besonders skrupellos vor.
So funktionierte der Betrug:
- Sie gaben sich als Polizisten aus
- Sie behaupteten, ein Angehöriger habe einen schweren Unfall verursacht
- Eine Kaution sei dringend nötig, um Haft zu vermeiden
- Opfer wurden massiv unter Zeitdruck gesetzt
Das Ziel:
- Bargeld
- Wertgegenstände aus der Wohnung
In diesem Fall erbeuteten die Täter mehrere Tausend Franken.
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Grosseinsatz mehrerer Behörden
An der Festnahme waren mehrere Stellen beteiligt:
- Kantonspolizei
- Polizei Lugano
- Polizei Malcantone Ovest
- Bundesamt für Zoll und Grenzschutz (BAZG)
Die schnelle Zusammenarbeit führte zur Identifizierung und Festnahme des Verdächtigen.
Ermittlungen laufen weiter
Die Behörden prüfen nun:
- War der Mann Teil eines grösseren Netzwerks?
- Gibt es weitere Opfer im Kanton?
- Welche Rolle spielte er genau bei den Betrugsfällen?
Die Ermittlungen werden von Staatsanwalt Zaccaria Akbas geleitet.
Vorsicht bei angeblichen Notfällen
Der Fall zeigt, wie professionell Betrüger vorgehen – und wie schnell Opfer unter Druck geraten.
Polizei oder Behörden verlangen niemals Bargeld oder Wertsachen per Telefon.







