Starke Schneefälle haben in Graubünden zu massiven Stromausfällen geführt. Über 1.300 Haushalte waren am Montag und Dienstag teilweise stundenlang ohne Strom. Umgestürzte Bäume und Schneeentladungen legten Leitungen lahm.
Die winterliche Wucht zeigt: Selbst moderne Infrastruktur ist bei extremer Schneelast nicht immun.
Wo die Stromausfälle auftraten
Die Stromunterbrüche betrafen vor allem Haushalte in der Surselva und im Prättigau.
Obersaxen: Ein Baum stürzte auf eine 16‑kV-Leitung, 640 Haushalte waren mehrere Stunden ohne Strom
Valendas: Schneeentladungen führten zu Ausfällen in 300 Haushalten
Valzeina & Grüsch: Am Dienstagmorgen ebenfalls Stromausfälle in knapp 400 Haushalten
Die Dauer der Ausfälle reichte von einigen Minuten bis zu mehreren Stunden, wie das Energieunternehmen Repower am Dienstagmorgen mitteilte.
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Ursachen der Unterbrüche
Umgestürzte Bäume durch die Schneelast
Schneeentladungen, die Leitungen beschädigten
Extremwetterbedingungen, die schnelle Reparaturen erschwerten
Repower leitete sofortige Massnahmen ein, um die Stromversorgung wiederherzustellen. Die betroffenen Haushalte konnten schrittweise wieder mit Strom versorgt werden.
Das Schneechaos in Graubünden hat gezeigt, wie empfindlich selbst moderne Stromnetze auf Naturgewalten reagieren. Dank schneller Intervention konnte ein längerer Ausfall verhindert werden.










