Zwei Selbstunfälle am Morgen – Fahrer verlieren Kontrolle
Rutschige Strassen sorgen für heikle Situationen.
Am Sonntagmorgen kam es im Appenzell gleich zu zwei Selbstunfällen – glimpflich, aber mit Konsequenzen.
Ein Lenker musste seinen Führerausweis sofort abgeben.
Unfall 1: Auto rutscht in parkiertes Fahrzeug
Kurz nach 7.30 Uhr war ein 18-Jähriger in Rehetobel unterwegs.
Auf der schneebedeckten Fahrbahn verlor er vor einer Kurve die Kontrolle:
- Fahrzeug gerät ins Rutschen
- Kollision mit parkiertem Auto
- Fahrer und 17-jährige Beifahrerin bleiben unverletzt
Schaden: mehrere Tausend Franken
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Unfall 2: Alkohol am Steuer
Nur kurze Zeit später – um 8.15 Uhr – kam es bei Bühler zum zweiten Unfall.
Ein 23-jähriger Lenker:
- verliert in einer Kurve die Kontrolle
- überquert die Gegenfahrbahn
- prallt gegen Markierpfosten und Schneestange
- kommt rund 10 Meter unterhalb der Strasse zum Stillstand
Auch er blieb unverletzt.

Polizei greift durch
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden stellte beim zweiten Fahrer Alkoholsymptome fest.
Ergebnis der Atemprobe:
- über 0,40 mg/l (über 0,8 Promille)
Konsequenz: Führerausweis sofort entzogen
Das Fahrzeug musste geborgen und abgeschleppt werden.
Wintergefahr bleibt unterschätzt
Die beiden Unfälle zeigen:
- Schnee reduziert die Haftung massiv
- Kurven werden schnell zur Gefahrenzone
- Alkohol verstärkt das Risiko zusätzlich
Gerade in den Morgenstunden kann es besonders glatt sein.
Glimpflich ausgegangen – aber mit Folgen
Beide Unfälle endeten ohne Verletzte – doch der zweite Fahrer zahlt einen hohen Preis.







