Die Nacht war kurz. Wieder einmal.
Wenn Schnarchen den Schlaf raubt, wird das Bett schnell zum Stressfaktor – für beide Seiten. Doch es gibt Wege, die nächtliche Geräuschkulisse deutlich zu reduzieren.
Schnarchen betrifft beide – und sollte ernst genommen werden
Schnarchen ist nicht nur für den Partner oder die Partnerin belastend, sondern auch für die Betroffenen selbst. Schlechter Schlaf kann zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen und Beziehungsstress führen. Deshalb lohnt es sich, den Ursachen auf den Grund zu gehen und gezielt gegenzusteuern.
Schnarchen entsteht meist durch eine Verengung der Atemwege, wenn sich im Schlaf die Muskulatur entspannt. Zunge oder Gaumensegel beginnen zu vibrieren – das typische Sägegeräusch entsteht. Welche Massnahmen helfen können, hängt stark von den individuellen Ursachen ab, wie gmx.ch berichtet.
Diese Faktoren fördern Schnarchen besonders häufig
Übergewicht
Fettgewebe im Halsbereich kann die Atemwege verengen. Bereits eine moderate Gewichtsreduktion kann das Schnarchen deutlich verringern – und verbessert ganz nebenbei die allgemeine Gesundheit.
Schlafposition
Rückenlage begünstigt das Zurückfallen der Zunge. Die Seitenlage hält die Atemwege freier. Seitenschläferkissen oder eine angepasste Matratze können helfen.
Alkohol & Rauchen
Alkohol entspannt die Rachenmuskulatur zusätzlich, Rauchen reizt die Schleimhäute. Wer beides reduziert, merkt oft schnell eine Verbesserung der Schlafqualität.
Verstopfte Nase & Allergien
Kann die Luft nicht frei durch die Nase strömen, wird durch den Mund geatmet. Nasenspülungen, Nasenstrips oder die Behandlung von Allergien schaffen oft Abhilfe.
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Hilfsmittel gegen das nächtliche Sägen
Je nach Ursache kommen unterschiedliche Lösungen infrage:
Schnarchschienen (Protrusionsschienen)
Halten den Unterkiefer vorne und die Atemwege offenAtem- und Stimmübungen
Stärken die Muskulatur im RachenraumKinnriemen
Verhindern das Öffnen des Mundes im SchlafOptimierte Schlafhygiene
Dunkles, kühles Schlafzimmer, regelmässiger Rhythmus
Wann ärztliche Abklärung nötig ist
Wenn Schnarchen trotz Massnahmen bleibt und starke Tagesmüdigkeit hinzukommt, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Möglicherweise liegt eine Schlafapnoe vor – dabei kommt es im Schlaf zu Atemaussetzern.
Typische Behandlungen:
CPAP-Maske als Standardtherapie
Abklärung im Schlaflabor
operative Eingriffe nur als letzter Schritt










