Tragisches Ende einer Suchaktion im Engadin
Ein 55-jähriger Wanderer, der seit Sonntagmittag in Samedan (GR) vermisst wurde, ist am Montagmorgen tot aufgefunden worden.
Die Kantonspolizei Graubünden bestätigte, dass der Mann im Gebiet Senda Alp Ota lokalisiert und nur noch tot geborgen werden konnte.
Vermisstmeldung und nächtliche Suchaktion
Kurz vor 23 Uhr am Sonntagabend ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über den Vermissten ein.
Letzter Kontakt zu Angehörigen bestand am frühen Sonntagnachmittag gegen 13 Uhr – danach blieben alle Versuche, ihn zu erreichen, erfolglos.
Noch in der Nacht startete die Rega zwei Suchflüge, die jedoch ohne Erfolg blieben.
Parallel dazu wurde eine Notsuche über das Mobiltelefon eingeleitet.
Leichnam auf 2’200 Metern gefunden
Am frühen Montagmorgen führte die Rega, gestützt auf neue Ortungsdaten, einen weiteren Suchflug im Gebiet Senda Alp Ota durch.
Gegen 7 Uhr entdeckte die Crew den Vermissten auf rund 2’200 Metern über Meer.
Trotz sofortigem Einsatz konnte der Mann nur noch tot geborgen werden, teilte die Polizei mit.
Unfallursache wird untersucht
Die Kantonspolizei Graubünden hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen, um den Absturzhergang zu klären, der zum Tod des Wanderers führte.
Der Mann war allein unterwegs, Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor.






