Ein 72-jähriger Mann, der Ende Juli 2026 in Sainte-Croix VD bei einer Auseinandersetzung mit mehreren Jugendlichen schwer verletzt worden war, ist am Sonntag, 23. August, im Universitätsspital Lausanne verstorben. Die Staatsanwaltschaft und das Jugendgericht führen weiterhin ein Strafverfahren wegen des Vorfalls.
Mann nach Auseinandersetzung schwer verletzt
Am Mittwoch, 29. Juli 2026, kurz nach Mitternacht wurde die Kantonspolizei Waadt darüber informiert, dass ein Mann nach einer Auseinandersetzung mit mehreren Jugendlichen bewusstlos vor einem öffentlichen Gebäude im Zentrum von Sainte-Croix lag.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der 72-Jährige zuvor geschlagen worden. Dabei stürzte er schwer zu Boden und verlor das Bewusstsein. Die sofort ausgerückten Rettungskräfte versorgten den Mann vor Ort und brachten ihn anschliessend ins Spital.
Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich nach dem Vorfall rasch. Der Mann schwebte zunächst in Lebensgefahr und wurde zur weiteren Behandlung in das Universitätsspital Lausanne (CHUV) gebracht.
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Opfer im CHUV verstorben
Am Sonntag, 23. August 2026, verstarb der 72-Jährige im CHUV an den Folgen seiner schweren Verletzungen. Die Ermittlungen laufen deshalb weiterhin wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt.
Ein 14-jähriger französischer Staatsbürger, der in der Region wohnhaft ist, wurde im Rahmen der Ermittlungen identifiziert und befragt. Anschliessend wurde er dem Präsidenten des Jugendgerichts vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.
Auch die weiteren an der Auseinandersetzung beteiligten Personen wurden identifiziert und befragt. Die Staatsanwaltschaft und das Jugendgericht führen ein Strafverfahren. Die weiteren Ermittlungen wurden Kriminalbeamten der Sicherheitspolizei übertragen.
Ermittlungen dauern an
Beim Einsatz standen eine Patrouille der Kantonspolizei Waadt, Sicherheitskräfte sowie zwei Rettungswagen des Rettungsdienstes Nordwaadt und Broye (CSU-NVB) im Einsatz.
Die genauen Umstände der Auseinandersetzung und die individuelle Beteiligung der Jugendlichen sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.






