irenen, Explosionen und brennende Gebäude mitten in der Nacht.
Kiew wurde erneut Ziel massiver russischer Luftangriffe.
Mehrere Menschen starben, Dutzende wurden verletzt – und unter den Trümmern werden weiterhin Vermisste gesucht.
Massive Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt
Russland griff die Ukraine in der Nacht mit hunderten Drohnen sowie zahlreichen Raketen an.
Besonders schwer getroffen wurde erneut die Hauptstadt Kiew.
Die ukrainische Luftwaffe löste landesweit Luftalarm aus. Grund dafür war unter anderem die Aktivität russischer MiG-31-Kampfjets.
In mehreren Stadtteilen Kiews waren Explosionen zu hören.
Zahlreiche Stadtteile betroffen
Laut Bürgermeister Vitali Klitschko kam es unter anderem in folgenden Bezirken zu Einschlägen und Schäden:
- Dniprovskyi
- Holosiivskyi
- Obolon
- Solomyanskyi
- Darnytskyi
- Shevchenkivskyi
Wohnhäuser und weitere Gebäude wurden beschädigt.
An mehreren Orten brachen Brände aus.
Rettungskräfte suchten stundenlang nach Verschütteten.
Selenskyj meldet Tote und Verletzte
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass mindestens fünf Menschen getötet wurden.
Rund 40 weitere Personen seien verletzt worden.
Besonders erschütternd: Unter den Verletzten soll sich laut ukrainischen Behörden auch ein einmonatiges Baby befinden.
Zehn Menschen gelten weiterhin als vermisst.
Menschen unter den Trümmern
Bürgermeister Vitali Klitschko sprach von laufenden Rettungsaktionen in mehreren Bezirken.
Teilweise befanden sich noch Menschen unter eingestürzten Gebäudeteilen.
Selenskyj forderte die internationale Gemeinschaft erneut zu klaren Reaktionen auf.
«Auf all diese Angriffe muss eine gerechte Antwort gegeben werden», erklärte der ukrainische Präsident.
Ukraine meldet Abschüsse hunderter Ziele
Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte Russland insgesamt:
- mehr als 670 Kampfdrohnen
- 56 Raketen
- Kinzhal-Hyperschallraketen
- Iskander-M-Raketen
- S-400-Raketen
- Ch-101-Marschflugkörper
gegen die Ukraine ein.
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Die ukrainische Luftabwehr habe demnach:
- 41 Raketen
- 652 Drohnen
abgeschossen.
Diese Angaben konnten unabhängig zunächst nicht vollständig überprüft werden.
Angriff auf UN-Fahrzeug sorgt für Entsetzen
Zusätzlich berichtete Selenskyj von einem weiteren Vorfall im Gebiet Cherson.
Demnach seien russische FPV-Drohnen zweimal ein Fahrzeug der Vereinten Nationen angegriffen haben.
An Bord befanden sich laut ukrainischen Angaben Mitarbeitende des UN-Büros für humanitäre Angelegenheiten.
Verletzt wurde dabei offenbar niemand.
Selenskyj erhebt schwere Vorwürfe
Der ukrainische Präsident erklärte auf X, Russland habe gewusst, welches Fahrzeug angegriffen wurde.
Der Vorfall habe sich während einer humanitären Mission ereignet.
Die Vorwürfe konnten bislang nicht unabhängig bestätigt werden.
Kiew bleibt Hauptziel russischer Luftangriffe
Seit Monaten intensiviert Russland seine Angriffe auf ukrainische Städte.
Vor allem Kiew steht immer wieder im Fokus nächtlicher Raketen- und Drohnenattacken.
Die ukrainische Luftabwehr kann zwar viele Geschosse abfangen, doch herabfallende Trümmer sowie einzelne Einschläge sorgen weiterhin für schwere Schäden und Opfer.
Die Lage bleibt angespannt
Experten gehen davon aus, dass Russland seine Luftangriffe weiter verstärken könnte.
Zugleich fordert die Ukraine zusätzliche Unterstützung bei Luftabwehrsystemen und Munition.
Die erneuten Angriffe auf Kiew zeigen die anhaltende Brutalität des Kriegs gegen die Ukraine.
Während Rettungskräfte weiter nach Vermissten suchen, wächst international der Druck auf Russland.
Wie sich die Sicherheitslage in den kommenden Wochen entwickelt, bleibt offen.






