Sie schlief in ihrem Zuhause. Dann schlug eine Drohne ein.
Ein vierjähriges Mädchen stirbt – ausgerechnet mitten in den Friedensgesprächen.
Russland hat einen der schwersten Luftangriffe dieses Monats auf die Ukraine gestartet – mit tödlicher Konsequenz. Präsident Selenskyj spricht von einem „Signal, das nicht überhört werden darf“.
Grösster Angriff seit Wochen – mitten in Verhandlungen
In der Nacht zum Montag kam es zu massiven Luftangriffen auf die Ukraine. Laut Präsident Wolodymyr Selenskyj setzte Russland:
über 650 Drohnen
mehr als 30 Raketen
in rund 13 Regionen des Landes ein
Dabei kamen mindestens drei Menschen ums Leben, 17 wurden verletzt – darunter auch ein Kind.
In der Region Schytomyr traf eine Drohne ein Wohnhaus:
Ein vierjähriges Mädchen wurde getötet.
Selenskyj: „Russland zeigt, worauf es ankommt“
Der Angriff erfolgte nur Stunden, nachdem die ukrainische Delegation von Gesprächen in den USA zurückkehrte. Dort hatten Vertreter der Ukraine, Russlands und der USA getrennt miteinander verhandelt.
„Dies ist ein Anschlag zur Weihnachtszeit – einer Zeit, in der Menschen zu Hause bei ihren Familien sein wollen“, so Selenskyj.
Er nennt den Angriff ein „klares Signal über Russlands Prioritäten“.
USA vermitteln – doch keine Einigung in Sicht
Wie unter anderem bild.de berichtet, fanden am Wochenende geheime Gespräche in Miami statt. Dort:
traf sich die ukrainische Delegation mit einem US-Team unter Steve Witkoff und Jared Kushner
parallel fanden Treffen mit russischen Vertretern statt – u. a. mit Kirill Dmitrijew, Chef des Staatsfonds RDIF
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Was wurde besprochen?
Ein 20-Punkte-Friedensrahmen, inklusive Sicherheitsgarantien zwischen Ukraine, USA und Europa
Zusätzliche bilaterale Schutzabkommen zwischen Ukraine und den USA
Keine Aussagen zu einem möglichen Gebietsaustausch
Selenskyj bezeichnete die Gespräche als „nicht perfekt, aber strukturiert“ – und betonte, man sei „sehr nahe an einem konkreten Ergebnis“.
Russland bremst Erwartungen
Russlands Präsident Wladimir Putin machte unterdessen klar, dass er keine Zugeständnisse beim Donbass machen werde.
Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte:
„Es ist ein Arbeitsprozess. Ein Durchbruch war das nicht.“
Die Trump-nahe Delegation versuchte zwar zu vermitteln – doch die Fronten bleiben hart.
Stromausfälle, Angst vor Weihnachten – Ukraine unter Druck
Während in Miami verhandelt wurde, wurde in der Ukraine der Strom rationiert. In mehreren Regionen fielen die Systeme fast vollständig aus.
Selenskyj warnte zudem vor einem Grossangriff zu Weihnachten.
Die ukrainische Armee sei in Alarmbereitschaft versetzt worden.
„Uns fehlen Luftverteidigungssysteme“, so der Präsident.
Ein Kind stirbt, während über Frieden gesprochen wird.
Ein Land ohne Strom. Und ein Krieg, der zur Weihnachtszeit weiter eskaliert.










