Blutiges Ende einer tagelangen Suche
Eine tagelange Hatz nach zwei Entführern endete in Moskau blutig.
Die Polizei erschoss einen der Verdächtigen in der Elitesiedlung Rubljowka, während der zweite mutmassliche Täter inzwischen ein Geständnis ablegte.
Die Tat und ihre Hintergründe
Vor einer Woche sollen die beiden Männer in der Region Pensa einen 39-Jährigen entführt und getötet haben. Als Motiv gilt unter anderem Habgier.
Später ermordeten sie auch einen Taxifahrer, der sie von der Wolgaregion nach Moskau brachte.
Der bei der Schiesserei getötete Verdächtige war wegen Doppelmords vorbestraft und 2022 vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Medienberichten zufolge steht diese Entlassung im Zusammenhang mit dem von Kremlchef Wladimir Putin befohlenen Krieg in der Ukraine.
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Demnach wurde der Mann von der Söldnerorganisation Wagner aus dem Gefängnis heraus für den Krieg angeheuert, was ihm eine Begnadigung einbrachte. Seitdem wurden mehrfach Fälle publik, in denen ehemalige Frontkämpfer wieder Straftaten in Russland begingen.
Laut gmx.ch sorgt dieser Vorfall für neue Diskussionen über die Praxis, Schwerverbrecher nach Fronteinsätzen wieder in die Gesellschaft zu entlassen.
Polizeieinsatz in Rubljowka
Die Festnahme in Moskaus Luxusvorort Rubljowka verlief dramatisch. Ein Verdächtiger wurde von der Polizei erschossen, während der andere nun vernommen wird.
Die Ermittler betonen, dass die Sicherheit der Bevölkerung oberste Priorität habe, und dass weitere Massnahmen ergriffen werden, um ähnliche Vorfälle zu verhindern.










