Ein Besuch, der noch vor wenigen Monaten undenkbar war.
Erstmals seit Beginn des Ukraine-Kriegs reisen russische Parlamentarier wieder in die USA – trotz bestehender Sanktionen.
Fünf Abgeordnete in Washington
Eine Gruppe von fünf russischen Parlamentsabgeordneten ist in Washington eingetroffen. Ziel sei es, politische Kontakte wieder anzuknüpfen, erklärte Wjatscheslaw Nikonow, Vizevorsitzender des Aussenausschusses der russischen Staatsduma.
Gastgeberin auf US-Seite ist die republikanische Kongressabgeordnete Anna Paulina Luna aus Florida. Sie gilt als Unterstützerin von Präsident Donald Trump und als Kritikerin der amerikanischen Ukraine-Hilfen.
Laut gmx.ch sind für Freitag zudem Treffen mit Vertretern der US-Administration geplant.
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Hoffnung auf Gegenbesuch in Moskau
Nikonow sprach davon, dass mit den US-Kollegen bereits über die Bildung einer gemeinsamen Abgeordnetengruppe beider Parlamente gesprochen worden sei. Zudem stehe ein möglicher Gegenbesuch in Moskau im Mai im Raum.
Brisant: Gegen Nikonow bestehen eigentlich US-Sanktionen. Für die Reise mussten diese offenbar temporär ausser Kraft gesetzt werden.
Politisches Signal trotz Ukraine-Krieg
Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine hatten westliche Staaten politische Kontakte zu Moskau weitgehend eingefroren.
US-Präsident Trump setzt jedoch offenbar auf eine vorsichtige Wiederöffnung von Gesprächskanälen. Auch aus Moskau kommen versöhnliche Töne: Kremlsprecher Dmitri Peskow bezeichnete die Reise als wichtigen Schritt zur Normalisierung der angespannten Beziehungen.
Gleichzeitig ist klar: In Russland spielen Staatsduma und Föderationsrat im Machtgefüge nur eine untergeordnete Rolle.







