Die Nato steht unter Beobachtung: US-Minister Marco Rubio kritisiert Europas Verbündete scharf.
Besonders Spanien steht im Fokus – und die USA prüfen offenbar, wie nützlich das Bündnis wirklich ist.
Die Aussagen sorgen in Washington und Brüssel für Diskussionen über die Zukunft der Allianz.
Rubio kritisiert Nato-Partner wegen Iran-Krieg
US-Aussenminister Marco Rubio hat laut gmx.ch Spanien und andere Nato-Staaten für mangelnde Unterstützung im Krieg gegen den Iran kritisiert. In einem Interview mit Al Jazeera sagte Rubio:
- Spanien verweigere den USA die Nutzung seines Luftraums und prahle damit.
- Auch bei anderen Stützpunkten in Europa sei die Nutzung durch die USA erschwert worden.
Rubio betonte: Die Nato sei nützlich, weil sie den USA ermögliche, Soldaten und Ausrüstung weltweit zu stationieren.
Wenn aber die Mitgliedsstaaten nur Schutz im Angriffsfall erwarten und die USA gleichzeitig den Zugang zu ihren Basen verweigerten, sei das keine gute Vereinbarung.
Er fügte hinzu: „Nach dem Krieg müssen wir die Allianz neu bewerten. Die Nato darf keine Einbahnstrasse sein. Hoffen wir, dass wir das in Ordnung bringen können.
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US-Nutzung spanischer Stützpunkte
- Spanien sperrte jüngst seinen Luftraum für Flugzeuge, die im Iran-Krieg operieren.
- Bereits kurz nach Kriegsbeginn wurde die Nutzung der Militärbasen Rota und Morón untersagt.
- Die Stützpunkte in Andalusien werden seit Jahrzehnten gemeinsam von Spanien und den USA betrieben.
Auch US-Präsident Donald Trump hatte Nato-Partner zuletzt mehrfach kritisiert, etwa Grossbritannien, weil Genehmigungen für US-Militärtransporte verspätet erteilt wurden.
Bedeutung für die Nato
- Beistandspflicht: Artikel 5 der Nato verpflichtet die Verbündeten zur gegenseitigen Verteidigung im Angriffsfall.
- Der Iran-Krieg fällt nicht darunter, daher kritisiert Rubio die «einseitige Nutzungseinschränkung».
- Die Aussagen werfen Fragen auf, wie die USA die Allianz in Zukunft sehen werden.







