Rubio droht Venezuela offen mit Gewalt
US-Aussenminister Marco Rubio hat der venezolanischen Übergangsführung in einem Redemanuskript offen mit der Anwendung von Gewalt gedroht, falls die Zusammenarbeit mit den USA nicht wie gefordert läuft.
Damit erhöht Washington den Druck auf Caracas – politisch und wirtschaftlich.
„Wir sind bereit, Gewalt einzusetzen“
In einem vorbereiteten Statement für den Senatsausschuss für auswärtige Beziehungen kündigte Rubio an, die USA seien bereit, „Gewalt einzusetzen“, um „maximale Zusammenarbeit“ sicherzustellen, falls andere Methoden scheitern.
Die Drohung richtet sich gegen Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez.
Laut gmx.ch stammt die Passage aus dem Text einer Rede, die Rubio im Senat halten sollte.
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Verweis auf „Schicksal“ Maduros
Im Redemanuskript wird zudem betont, Rodríguez sei sich „des Schicksals von Maduro“ bewusst.
Rubio deutet damit an, dass die neue Führung nur wenig Spielraum habe, wenn sie sich Washingtons Vorgaben widersetzt.
Hintergrund: Machtwechsel nach US-Einsatz
Nach einem US-Militäreinsatz Anfang Januar wurde Nicolás Maduro laut Berichten abgesetzt, Rodríguez zur Übergangspräsidentin ernannt und Maduro in New York inhaftiert.
Dort soll ihm wegen „Narco-/Drogenterrorismus“ der Prozess gemacht werden.
Annäherung – aber unter Bedingungen
Trotz ihrer Nähe zu Maduro signalisierte Trump Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Rodríguez, solange sie sich an US-Vorgaben hält.
Die Übergangsführung setzte laut Berichten auf Annäherung, darunter Öffnung des Ölsektors, Gespräche mit der Opposition und Freilassungen politischer Gefangener.










