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Ruag scheitert mit Raketen – Millionenverlust schockt

Raumfahrt-Offensive wird zum teuren Fehlstart Die grosse Vision vom Aufstieg ins All wird für den bundeseigenen Konzern zum Problem. Statt Wachstum liefert die neue Strategie rote Zahlen – und die Raketen-Sparte sorgt für massive Verluste. Strategiewechsel kostet Millionen Die RUAG International hat sich neu auf das Raumfahrtgeschäft fokussiert – doch der Umbau zeigt drastische Folgen: […]

Rakete auf Startrampe bei Sonnenuntergang
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RUAG setzt auf Raumfahrt – doch der Start verläuft holprig.

Raumfahrt-Offensive wird zum teuren Fehlstart

Die grosse Vision vom Aufstieg ins All wird für den bundeseigenen Konzern zum Problem.

Statt Wachstum liefert die neue Strategie rote Zahlen – und die Raketen-Sparte sorgt für massive Verluste.

Strategiewechsel kostet Millionen

Die RUAG International hat sich neu auf das Raumfahrtgeschäft fokussiert – doch der Umbau zeigt drastische Folgen:

  • Umsatzrückgang auf 412 Mio. Franken (Vorjahr: 495 Mio.)
  • EBIT: –114,3 Mio. Franken (Vorjahr: +19,9 Mio.)
  • Reinverlust: –119 Mio. Franken

Der Konzern spricht von „operativen Herausforderungen“ – vor allem im Raketenbereich.

Problemkind: Raketen-Sparte

Besonders die Division Launchers entwickelt sich zum Sorgenkind:

  • Aufbau läuft langsamer als geplant
  • Hohe Investitionen drücken auf die Bilanz
  • Geschäft kam 2025 „nicht zum Fliegen“

Im Gegensatz dazu wächst die Satelliten-Sparte innerhalb von Beyond Gravity weiterhin profitabel.

Zahlen im Überblick

  • Umsatz: 412 Mio. CHF
  • EBIT: –114,3 Mio. CHF
  • Verlust: –119 Mio. CHF
  • Bereinigt: leichtes Wachstum (+1 % EBIT)

Ohne Sondereffekte wäre das Ergebnis deutlich weniger dramatisch ausgefallen.

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Umbau fast abgeschlossen

Der Konzern hat sich konsequent neu ausgerichtet:

  • Verkauf nicht raumfahrtbezogener Geschäftsbereiche
  • Fokus auf Space-Technologie
  • Transformation „weitgehend abgeschlossen“

Doch genau diese Neuausrichtung ist aktuell der Hauptgrund für die Verluste.

Neue Führung soll Wende bringen

Bei RUAG International stehen wichtige personelle Veränderungen an:

  • Barbara Frei-Spreiter wird neue CEO (ab April 2026)
  • Nachfolge von André Wall
  • Drei neue Verwaltungsratsmitglieder nominiert

Ziel: Stabilisierung und Rückkehr in die Gewinnzone.

Ausblick: Hoffnung auf 2027

2026 gilt offiziell als Übergangsjahr.

Im Fokus stehen:

  • Risikoreduktion
  • Industrialisierung
  • Digitale Transformation

Erst ab 2027 erwartet der Konzern wieder eine nachhaltige Verbesserung der Ertragslage.

Hoch hinaus – aber mit Risiko

Die Raumfahrtstrategie von RUAG ist ambitioniert – aber teuer.

Der Fehlstart im Raketenbereich zeigt: Der Weg ins All ist wirtschaftlich riskanter als gedacht.

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