Die Kantonspolizei Bern hat am Montag, 31. August 2026, am Gurnigel in Riggisberg BE eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Dabei wurden fünf Motorräder mit überhöhter Geschwindigkeit festgestellt. Die gemessenen Geschwindigkeiten lagen zwischen 106 und 125 km/h bei erlaubten 80 km/h. Fünf Personen wurden angezeigt.
Motorräder bis 125 km/h gemessen
Bei der Kontrolle am Gurnigel stellte die Kantonspolizei Bern bei fünf Motorradlenkenden Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz wurden Geschwindigkeiten von 106, 108, 110, 112 und 125 km/h registriert.
Auf dem betreffenden Strassenabschnitt gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Damit waren alle fünf Motorräder deutlich zu schnell unterwegs.
Einem der Motorradlenker wurde der Führerausweis noch vor Ort zuhanden der Administrativbehörden abgenommen. Insgesamt wurden fünf Personen wegen Verkehrswiderhandlungen angezeigt.
Polizei warnt vor riskanter Fahrweise
Die Kantonspolizei Bern stellt insbesondere auf den Berner Passstrassen regelmässig Verkehrswiderhandlungen fest. Bei Motorradlenkenden haben riskante Fahrweisen seit Anfang Jahr unter anderem bereits zu mehreren schweren Unfällen geführt.
Als häufige Ursachen nennt die Polizei zu hohe Geschwindigkeit, Selbstüberschätzung und riskante Überholmanöver. Passstrassen würden teilweise mit Rennstrecken verwechselt, wodurch gefährliche Situationen entstehen könnten.
Mit der Kampagne «schliifts?!» sensibilisiert die Kantonspolizei Bern Motorradlenkende für die Gefahren und möglichen Konsequenzen einer risikoreichen Fahrweise.
Tipps für sicheres Motorradfahren
Die Kantonspolizei Bern empfiehlt Motorradlenkenden unter anderem:
- Immer vollständige Schutzkleidung tragen – auch auf dem Roller.
- Vorausschauend, defensiv und mit genügend Sicherheitsreserven fahren.
- Nur überholen, wenn die Strecke frei, übersichtlich und ausreichend lang ist.
- Vor Kurven die Geschwindigkeit reduzieren, die Kurve anfahren und erst am Kurvenausgang beschleunigen.
- Auf eine saubere Linienwahl achten.
- Jederzeit mit Fehlern anderer Verkehrsteilnehmender rechnen.
- Besonders auf die eigene Sichtbarkeit achten: Wenn der eigene Schatten vor einem liegt, wird man schlechter gesehen.






