Ein Stadion, zwei Clubs – und endlose Wartezeit.
GC und der FC Zürich warten seit fast zwei Jahren auf den Entscheid des Verwaltungsgerichts zum geplanten Hardturm-Stadion.
Jetzt kommt endlich Bewegung ins Einsprachen-Drama.
Der Entscheid steht an
Seit September 2023 beraten die Richter über die Einsprachen gegen das Ensemble-Projekt. Dieses umfasst ein Fussballstadion sowie zwei Wohntürme auf dem Hardturm-Areal.
Eigentlich dauern solche Verfahren im Schnitt nur sechs Monate – doch die beiden Traditionsclubs mussten bereits viermal so lange warten.
Laut Blick.ch soll der Entscheid noch vor den Zürcher Herbstferien fallen, die am 4. Oktober beginnen. Bestätigt ist inzwischen: In dieser Woche wird das Verwaltungsgericht Zürich urteilen.
Wie es weitergeht
Im August 2023 hatte das Baurekursgericht die Einsprachen abgewiesen.
Die Zürcher Stimmbevölkerung hatte sich 2018 und 2020 bereits zweimal für das Projekt ausgesprochen.
Bleibt es bei einer Abweisung, könnten die Gegner den Gestaltungsplan noch vor Bundesgericht ziehen.
Danach folgt das Baugesuch – auch hier sind Einsprachen möglich, allerdings nur noch in eingeschränkter Form.
Sowohl GC als auch der FC Zürich haben ihre Gegner mehrfach aufgefordert, die Einsprüche zurückzuziehen, um weitere Verzögerungen zu vermeiden.
Das lange Warten auf ein Stadion
Abbruch des alten Hardturm-Stadions: 2007
Pentagon-Projekt der Credit Suisse: gescheitert nach Finanzkrise 2008
UBS-Engagement beim Ensemble-Projekt: aktueller Hoffnungsträger
Baubeginn könnte im besten Fall 2027 erfolgen – im schlechtesten Szenario erst 2030. Ein Jahr später könnte der Ball bereits rollen.
Die Entscheidung fällt jetzt – und könnte den Weg für das Zürcher Stadionprojekt endlich freimachen.










