Rheinmetall und Lockheed Martin wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen: Ab 2026 sollen im deutschen Niedersachsen erstmals ATACMS-Kurzstreckenraketen ausserhalb der USA produziert werden.
Gemeinsames Raketenzentrum in Niedersachsen
Die beiden Rüstungskonzerne haben eine Absichtserklärung zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens unterzeichnet. Geplant ist am Rheinmetall-Standort Unterlüss in Niedersachsen das erste europäische Zentrum für die Produktion und den Vertrieb von ATACMS-Raketen.
Das Vorhaben wird von den Regierungen Deutschlands und der USA unterstützt. Ziel ist es, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und Europas weiter auszubauen.
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Produktion startet schrittweise
Das Werk in Unterlüss zählt mit rund 4000 Mitarbeitenden zu den wichtigsten Rheinmetall-Standorten. Dort werden bereits Munition, Waffensysteme und Militärfahrzeuge hergestellt. Eine neue Fabrik für Raketenmotoren steht kurz vor der Fertigstellung, die Produktion von Motoren und Komponenten für Lenkflugkörper soll 2027 beginnen.
Zusammenarbeit wird weiter vertieft
Rheinmetall arbeitet bereits seit Jahren mit Lockheed Martin zusammen. So produziert das Unternehmen unter anderem Rumpfteile für F-35-Kampfflugzeuge in Deutschland. Mit der neuen Raketenproduktion soll die Partnerschaft weiter ausgebaut und die europäische Rüstungsindustrie gestärkt werden.






