Ein verlassener Bau. Ein unscheinbares Dach. Und darauf ein Drogenfund, der selbst erfahrene Ermittler staunen lässt.
In Rio de Janeiro stösst die Polizei auf fast 50 Tonnen Marihuana – die grösste Beschlagnahmung in der Geschichte Brasiliens.
Spürhunde führen Polizei zum Mega-Versteck
Im Favela-Komplex Complexo da Maré im Norden von Rio de Janeiro entdeckten Einsatzkräfte das gewaltige Drogenlager.
Rund 48 Tonnen Marihuana lagen offen auf der Dachfläche eines verlassenen Gebäudes.
Der entscheidende Hinweis kam von speziell trainierten Spürhunden.
„Sie sind genau dafür trainiert, in jeder Umgebung diese Geruchspartikel der Droge zu erkennen“, erklärte Oberstleutnant Luciano Pedro.
Laut GMX sprach die Militärpolizei von einer „historischen Beschlagnahmung“.
Grosseinsatz mit 250 Beamten
Die Dimension des Fundes machte eine aufwendige Operation nötig:
- Über 250 Polizisten im Einsatz
- Abtransport dauerte rund fünf Stunden
- Mehrere Lastwagen notwendig
- Zusätzlich sichergestellt: Gewehre und Pistolen
Der geschätzte Strassenwert: rund 50 Millionen Real (etwa 8,4 Millionen Euro).
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Schlag gegen organisierte Kriminalität
Für kriminelle Netzwerke bedeutet dieser Fund einen massiven finanziellen Rückschlag.
Brasilien gilt als einer der grössten Konsummärkte für Cannabis in Südamerika. Ein erheblicher Teil der Ware stammt aus Paraguay und wird über Landrouten eingeschmuggelt.
Grosse zentrale Lager sind selten, da der Handel meist dezentral organisiert ist – genau deshalb ist dieser Fund so aussergewöhnlich.
Warum dieser Fund historisch ist
- Grösste Marihuana-Beschlagnahmung Brasiliens
- Ungewöhnliches Versteck mitten in einer Favela
- Enormer wirtschaftlicher Schaden für Drogenkartelle
- Beweis für die Wirksamkeit von Spürhund-Teams







