Beissender Geruch sorgt für Alarm
Ein Routineeinsatz hat am Freitag in Uster ungeahnte Konsequenzen ausgelöst. Was als einfache Vorplatzreinigung begann, endete mit einem polizeilichen Verbot und sichergestellten Chemikalien.
Ein Anwohner wurde stutzig – und alarmierte die Behörden.
Einsatz in Uster: Polizei stoppt Arbeiten vor Ort
Die Stadtpolizei wurde am Freitagnachmittag zu einem privaten Grundstück in Uster gerufen. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen 37-jährigen französischen Staatsbürger, der mit einem Hochdruckreinigungsgerät Arbeiten ausführte.
Bereits beim Eintreffen fiel den Beamten ein intensiver, beissender Geruch auf. Dieser führte schnell zu dem Verdacht, dass mit chemischen Reinigungszusätzen gearbeitet wurde.
Auffällige Umstände bei den Reinigungsarbeiten
Die Polizei stellte mehrere Unregelmässigkeiten fest:
- Unbeschriftete Behälter im Fahrzeug
- Transport im Kofferraum eines ausländisch immatrikulierten Autos
- Verdacht auf chemische Reinigungsmittel unbekannter Zusammensetzung
- Keine erkennbare Bewilligung für gewerbsmässige Tätigkeit
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Verdacht auf illegale Erwerbstätigkeit
Bei den Abklärungen stellte sich heraus, dass der Mann als selbstständiger Dienstleister tätig ist, diese Tätigkeit in der Schweiz jedoch nicht angemeldet hatte.
Damit fehlte ihm auch die notwendige Bewilligung für das sogenannte Reisendengewerbe.
Die Behörden untersagten ihm daraufhin umgehend die Weiterführung der Arbeiten.
Chemikalien sichergestellt – Bodenproben entnommen
Aufgrund der unklaren Zusammensetzung der verwendeten Mittel reagierten die Einsatzkräfte vorsorglich:
- Reinigungsprodukte wurden sichergestellt
- Bodenproben wurden genommen
- Anzeige gegen den 37-Jährigen wurde erstattet
- Ein Bussendepositum wurde verlangt
Die Ermittlungen laufen weiter.






