Sie rettet Menschen in Not, hilft auf der Skipiste, im Gebirge – und zwischen Spitälern:
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega blickt auf ein intensives Jahr zurück.
Mehr als 2’000 Verlegungsflüge wurden 2025 durchgeführt – oft die entscheidende Verbindung zu überlebenswichtiger Spezialmedizin.
Rega als fliegende Lebensbrücke
Mehr als Rettung – medizinische Logistik aus der Luft
Die Rega-Helikopter sind nicht nur bei Notfällen im Gelände im Einsatz.
Täglich fliegen sie Patientinnen und Patienten von Spital zu Spital, wenn eine spezialisierte Behandlung notwendig ist.
Im Jahr 2025 wurden laut der Rettungsflugwacht über 2’000 Verlegungen durchgeführt – quer durch die Schweiz und teilweise über die Landesgrenzen hinaus.
Warum Verlegungsflüge so wichtig sind
Wenn jedes Spital an seine Grenzen kommt
Eine Verlegung ist notwendig, wenn ein Spital eine bestimmte Behandlung nicht selbst anbieten kann.
Typische Gründe:
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neurochirurgische Eingriffe
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Herzoperationen
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Behandlung schwerer Verbrennungen
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fehlende Spezialgeräte oder Fachwissen
Dank der Rega gelangen Patientinnen und Patienten rasch in ein Zentrumsspital, das über die nötige Infrastruktur verfügt.
Schneller Zugang zu hochspezialisierter Medizin
Helikopter statt Krankenwagen
Ein Rega-Helikopter kommt zum Einsatz, wenn:
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der Bodentransport zu lange dauern würde,
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die Patienten stabil, aber kritisch sind,
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oder lange Distanzen zu überbrücken sind.
Besonders empfindlich ist der Transport von Neu- und Frühgeborenen.
Hier nutzt die Rega spezialisierte Transportinkubatoren, die
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Beatmung,
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Temperaturkontrolle
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und Überwachung der Vitalwerte
während des gesamten Fluges sicherstellen.
Fliegende Intensivstationen
Medizinische Betreuung auf höchstem Niveau
Jeder Rega-Helikopter ist eine fliegende Intensivstation – ausgerüstet mit modernster Medizintechnik.
An Bord:
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ein Pilot,
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eine diplomierte Rettungssanitäterin oder ein Rettungssanitäter,
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sowie ein Notarzt oder eine Notärztin.
So ist eine durchgehende Betreuung vom Abflug bis zur Landung gewährleistet – inklusive Intensivüberwachung und Notinterventionen.
Ein Rückgrat der Schweizer Gesundheitsversorgung
Rega als nationales Bindeglied
Die Luftrettung sorgt dafür, dass auch Patientinnen und Patienten in abgelegenen Regionen
– etwa im Wallis, im Engadin oder im Jura –
schnell Zugang zu spezialisierter Medizin erhalten.
Die Rega betont:
„Unser Auftrag ist es, Leben zu retten – unabhängig vom Standort oder der Distanz zum nächsten Zentrumsspital.“
Über 2’000 Verlegungen zeigen:
Die Rega ist längst mehr als eine Bergrettung – sie ist ein fliegendes Netzwerk der Schweizer Spitzenmedizin.










