Ein spektakulärer Einbruch mitten in Zürich hat am frühen Mittwochmorgen für Aufsehen gesorgt.
Bewaffnete Täter rammten mit einem Fahrzeug die Eingangstür eines Luxus-Secondhand-Geschäfts am Bleicherweg. Doch der Coup verlief anders als geplant: Mitarbeiter und Angehörige des Geschäfts griffen ein – und konnten einen mutmasslichen Täter bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.
Luxusgeschäft im Kreis 2 Ziel eines Rammbock-Einbruchs
Kurz vor 5 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung über einen Einbruch am Bleicherweg 20 ein.
Als die Einsatzkräfte wenige Minuten später eintrafen, bot sich ihnen ein ungewöhnliches Bild: Mehrere Personen hielten bereits einen mutmasslichen Täter im Innenhof der Liegenschaft fest.
Nach ersten Erkenntnissen hatten zwei Männer mit einem Fahrzeug die Eingangsanlage des Geschäfts gerammt und waren anschliessend in das Objekt eingedrungen.
Geschäftsangehörige überwältigen bewaffneten Verdächtigen
Der Einbruch wurde jedoch offenbar von Personen aus dem Umfeld des Geschäfts bemerkt.
Es kam zu einer Konfrontation, bei der es gelang, einen der mutmasslichen Täter zu überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.
Dabei wurden zwei Männer leicht verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich nahm den Verdächtigen fest. Laut Polizei handelt es sich um einen 55-jährigen Staatsangehörigen von Bosnien und Herzegowina.
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Zweiter Täter weiterhin auf der Flucht
Während ein Verdächtiger festgenommen werden konnte, gelang seinem Komplizen die Flucht.
Der Mann entfernte sich laut bisherigen Erkenntnissen zu Fuss und konnte trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmassnahmen nicht gefasst werden.
Beschreibung des Flüchtigen
Die Polizei beschreibt den gesuchten Mann wie folgt:
- 180 bis 190 Zentimeter gross
- Muskulöse Statur
- Blaues Oberteil
- Grüne Cargohose
- Trekkingschuhe
- Schwarze Sturmhaube
Fluchtfahrzeug sichergestellt
Beim Tatfahrzeug handelt es sich um einen älteren grauen Skoda Octavia.
Das Fahrzeug wurde von den Ermittlern sichergestellt und wird nun kriminaltechnisch untersucht.
Zur Höhe des Schadens sowie zu möglichem Deliktsgut machte die Polizei zunächst keine Angaben.
Für die Spurensicherung standen Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich sowie Diensthunde im Einsatz.






