Raiffeisen Schweiz baut im Rahmen eines Sparprogramms bis zu 180 Arbeitsplätze ab. Bis 2027 sollen die Personal- und Sachkosten um rund 60 Millionen Franken sinken. Gleichzeitig organisiert sich die Bank ab Oktober neu und wird künftig in sechs Departemente gegliedert. Zwei Geschäftsleitungsmitglieder verlassen das Unternehmen.
Raiffeisen Schweiz beschäftigt heute rund 13’000 Mitarbeitende. Mehr als die Hälfte der geplanten Stellenreduktionen soll laut Mitteilung über natürliche Fluktuation, den Abbau unbesetzter Stellen, weniger externe Arbeitskräfte sowie Frühpensionierungen erreicht werden.
Damit fällt ein grosser Teil des Abbaus an, ohne dass sämtliche betroffenen Stellen direkt durch Kündigungen wegfallen. Wie viele Mitarbeitende von betriebsbedingten Kündigungen betroffen sein werden, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Bank organisiert sich in sechs Departemente
Neben dem Sparprogramm plant Raiffeisen Schweiz eine organisatorische Neuausrichtung. Ab Oktober wird die Bank in sechs Departemente gegliedert.
Zu den neuen Strukturen gehören unter anderem die beiden vertriebsorientierten Einheiten Privatkunden sowie Firmenkunden & Handel. Zusätzlich entsteht das neue Departement Produkte & Solutions.
Für das Departement Produkte & Solutions sucht Raiffeisen noch eine Leiterin oder einen Leiter. Die Führung des Departements Firmenkunden & Handel übernimmt Philipp Ackermann, während Patrick Lehner künftig das Departement Privatkunden leitet.
Mit der Neuorganisation will Raiffeisen die Strukturen anpassen und gleichzeitig die angestrebten Einsparungen bei den Personal- und Sachkosten umsetzen. Bis 2027 sollen dadurch rund 60 Millionen Franken eingespart werden.
Zwei Mitglieder der Geschäftsleitung gehen
Die Neuorganisation führt auch zu Veränderungen in der Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz. Roland Altwegg und Helen Fricker verlassen das Unternehmen im September im Zuge der Umstrukturierung.
Raiffeisen Schweiz will mit dem Sparprogramm und der neuen Organisationsstruktur ihre Kosten reduzieren und die Verantwortlichkeiten innerhalb der Bank neu ordnen. Die genossenschaftlich organisierte Bank gehört mit rund 13’000 Mitarbeitenden zu den grossen Arbeitgebern im Schweizer Finanzsektor.
Wie sich die geplanten Veränderungen konkret auf einzelne Standorte und Geschäftsbereiche auswirken werden, ist in den vorliegenden Angaben nicht näher ausgeführt.
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