Kremlchef erwähnt Ukraine-Krieg – Frieden bleibt unerwähnt
Russland geht mit seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine ins fünfte Kriegsjahr. In seiner Neujahrsansprache zeigte sich Präsident Wladimir Putin erneut siegessicher und beschwor den Durchhaltewillen des Landes.
Lob für Soldaten und Kampfgeist
In der aufgezeichneten Videoansprache gratulierte Putin den russischen Soldaten und Kommandeuren zum neuen Jahr und sprach ihnen seine volle Unterstützung aus. Man glaube an sie und an den Sieg Russlands, erklärte der Kremlchef. Millionen Menschen im Land stünden in dieser Nacht gedanklich an der Seite der Truppen, sagte Putin weiter und bezeichnete die Soldaten erneut als „Helden“, laut gmx.net.
Keine Worte zu Frieden oder Verhandlungen
Auffällig war, was Putin nicht erwähnte: Weder die laufenden Kontakte mit den USA noch mögliche Friedensverhandlungen fanden in seiner Ansprache Erwähnung. Stattdessen betonte er, Russland werde seine gesetzten Ziele erreichen und geschlossen für ein „grosses Russland“ einstehen.
Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
imTicker auf WhatsApp abonnieren
Neujahrsansprache in allen Zeitzonen
Die Neujahrsbotschaft wurde wie jedes Jahr zeitversetzt in den verschiedenen Regionen Russlands ausgestrahlt – beginnend auf der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka. Als letzte Region begrüsste Kaliningrad an der Ostsee das Jahr 2026. In Moskau begann das neue Jahr um 22 Uhr MEZ.
Symbolischer Jahrestag für Putin
Die Ansprache fiel zudem auf einen symbolischen Jahrestag: Am 31. Dezember 1999 hatte Boris Jelzin seinen Rücktritt erklärt und Putin als Übergangspräsidenten eingesetzt. Damit jährt sich Putins Machtübernahme zum 26. Mal.










