Was Russland der Ukraine-Krieg wirklich kostet, zeigen nun neue Zahlen – und sie sind schockierend.
Der Blutzoll für Moskaus Armee ist höher als je zuvor.
Bis zu 352’000 Tote – ein Update, das selbst Militärexperten überrascht.
Russische Verluste im Ukraine-Krieg: Die bittere Bilanz
Russland verzeichnet seit Beginn des Ukraine-Kriegs massive menschliche Verluste.
Doch was nun bekannt wurde, stellt alle bisherigen Schätzungen in den Schatten.
Laut einer gemeinsamen Analyse des russischsprachigen BBC-Dienstes und des unabhängigen Portals Mediazona konnten bislang:
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fast 160’000 gefallene russische Soldaten namentlich verifiziert werden
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die Dunkelziffer liegt wohl zwischen 243’000 und 352’000 Toten
Diese Zahlen basieren auf:
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Nachrufen in sozialen Medien
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Berichten regionaler Medien
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Verlautbarungen örtlicher Verwaltungen
Laut merkur.de könnte die tatsächliche Opferzahl über 60 % höher liegen als offiziell einsehbar.
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So haben sich die Verluste 2025 entwickelt
Der Anstieg ist besonders in der zweiten Jahreshälfte 2025 drastisch:
| Monat | Anzahl Nachrufe |
|---|---|
| Januar | 5.178 |
| Februar | 7.009 |
| März | 6.297 |
| April | 5.832 |
| Mai | 6.661 |
| Juni | 6.405 |
| Juli | 5.959 |
| August | 9.369 |
| September | 8.110 |
| Oktober | 12.035 |
| November | 10.326 |
| Dezember | 11.244 |
Auffällig:
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Die Höchstwerte fallen genau auf die Monate grosser diplomatischer Ereignisse:
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August: Treffen Putin–Trump in Alaska
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Oktober/November: US-Friedensplan mit 28 Punkten
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Freiwilligenkämpfer besonders betroffen
Besorgniserregend ist die Entwicklung unter den sogenannten Freiwilligenkämpfern:
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Ihr Anteil an den Toten stieg von 15 % (2024) auf 33 % (2025)
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Diese Soldaten sind Teil der staatlich forcierten Rekrutierungskampagnen
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Russland verzichtet damit bislang auf eine Zwangsmobilisierung – aus politischen Gründen
Laut Dmitri Medwedew meldeten sich bis Oktober 2025 rund 336’000 Männer freiwillig zum Dienst – mehr als 30’000 pro Monat.
Doch: Laut NATO-Generalsekretär Mark Rutte verliert Russland gleichzeitig monatlich rund 25’000 Soldaten.
Die Informationsschlacht um die Wahrheit
Die tatsächliche Zahl der Opfer ist ein gut gehütetes Geheimnis – in Russland sogar mit Gefängnis bedroht.
Die BBC und Mediazona setzen deshalb auf öffentlich verfügbare Quellen, um der Wahrheit näherzukommen.
In einem Krieg, in dem Informationen selbst zur Waffe werden, ist die genaue Zahl der Toten mehr als Statistik.
Sie ist Teil der psychologischen Kriegsführung – nach innen wie nach aussen.
Die Zahlen sind nicht nur erschütternd – sie sind ein Weckruf.
Denn sie zeigen, welchen Preis ein endloser Krieg fordert – auch für den Angreifer.










