Es ist eine Warnung, die Europa erschüttert: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht offen von einem möglichen „grossen Krieg“, den Russland schon ab 2029 beginnen könnte.
Was für viele wie ein dystopisches Szenario klingt, bereitet Militärexperten seit Monaten Sorgen. Und jetzt wird der Ton deutlicher denn je.
Selenskyj warnt: Russland rüstet für einen neuen Europa-Krieg
Bedrohliche Prognose für 2029
In einer Reihe von Posts auf X warnte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, Russland bereite sich „aktiv auf einen grossen Krieg“ vor. Europa habe — sollte der Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht gestoppt werden — nur wenige Jahre Zeit, um sich auf ein neues Szenario einzustellen.
Selenskyj warnt, dass der Kreml seine Ruestungsproduktion massiv gesteigert habe und „unter starkem Druck eine Pause braucht“, bevor er neue militärische Operationen gegen Europa planen könnte.
Laut newsweek.com spiegelt Selenskyjs Warnung die zunehmenden Sorgen europaeischer Regierungen wider, wonach Russland sich bis spätestens Ende des Jahrzehnts auf eine neue aggressive Phase vorbereiten könnte.
Was Europa jetzt beunruhigt
1. Russische Militärausgaben auf Rekordniveau
Russland investiert aktuell so viel in Militär, Panzerdivisionen, Drohnenschwaerme und Raketenprogramme wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr.
2. NATO plant 5 Prozent Verteidigungsausgaben
Mehrere NATO-Staaten haben ihre Militärbudgets bereits auf 5 Prozent des BIP erhöht – ein historischer Schritt, der zeigt, wie ernst die Lage ist.
3. Angst vor einer russischen Pause zur Neuformierung
Selenskyj betont, ein vorläufiges „Einfrieren“ des Ukraine-Konflikts würde Moskau nur Zeit verschaffen, um seine Armee für einen neuen Krieg zu staerken.
Experten sehen grosse Versorgungslücken in Europa
Schleppende Aufrüstung
Ein Bericht des Kieler Instituts zeigt:
-
fehlende Koordination
-
Engpaesse in der Produktion
-
starke Abhängigkeit von den USA
Europa könnte 2029 nicht rechtzeitig reagieren, sollte Russland tatsächlich weiter eskalieren.
Selenskyj appelliert: „Wir müssen sie jetzt stoppen“
Der Präsident fordert:
-
noch haertere Sanktionen gegen russische Energieexporte
-
schnellere Waffenlieferungen
-
den Abbau russischer Einnahmequellen
-
ein vereintes, strategisch handelndes Europa
„Sie wollen einen grossen Krieg. Wir müssen sie jetzt schwächen“, schreibt er auf X.
Wie es weitergeht
Europa steht vor der wohl schwierigsten sicherheitspolitischen Entscheidung seit Jahrzehnten.
Die EU plant im „Fahrplan für die Verteidigungsbereitschaft 2030“ eine robuste Neuausrichtung — doch die Zeit draengt.
Selenskyjs Warnung macht klar:
Die Frage ist nicht, ob sich Europa rüstet – sondern ob es rechtzeitig geschieht.










