Protestaktion gegen Präsident Trump geplant
Die Protestgruppe „Refuse Fascism“ ruft zu einer gross angelegten Demonstration in Washington D.C. auf. Am 13. Dezember wollen Aktivistinnen und Aktivisten das Weisse Haus umzingeln, um ein Zeichen gegen US-Präsident Donald Trump zu setzen.
Geplant ist eine „Volksanklage“, in der die Gruppe Trump vorwirft, ein illegitimes und autoritäres System zu führen.
Wie newsweek.com berichtet, fordert „Refuse Fascism“ die sofortige politische Entmachtung des Präsidenten.
Warum die Demonstration wichtig ist
Seit dem Amtsantritt von Donald Trump kommt es in den USA regelmässig zu koordinierten Protesten. Viele Gruppen kritisieren:
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Machtmissbrauch
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aggressive Einwanderungspolitik
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den Einsatz der Nationalgarde in mehreren Bundesstaaten
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die Begnadigung von Personen, die an den Ausschreitungen vom 6. Januar beteiligt waren
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aussenpolitische Entscheidungen, die als imperial bezeichnet werden
Trumps Anhängerschaft steht dennoch weiterhin treu hinter ihm.
Was die Protestgruppe sagt
Auf ihrer Website bezeichnet „Refuse Fascism“ die Trump-Regierung als „faschistisches Regime“, das keinerlei Legitimität mehr habe.
In einer Stellungnahme erklärt ein Sprecher gegenüber Newsweek:
„Unsere Aktion ‚Surround the White House 2.0‘ demonstriert die Kraft gewaltlosen Widerstands. Wir zeigen, was Millionen tun müssen: immer wieder friedlich nach Washington kommen, um das faschistische Regime zu stoppen.“
Die Gruppe betont:
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Aktionen sind gewaltfrei
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freiwillige Ordner, Sanitäter und Deeskalationsteams sind im Einsatz
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Rechtsbeistand und vorbereitete Routen sollen Sicherheit garantieren
Weitere Protestbewegungen gegen Trump
Auch andere Gruppen planen oder führen Protestaktionen durch:
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„No Kings“ ruft zu einem landesweiten Konsumboykott zwischen Thanksgiving und Cyber Monday auf
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About Face und May Day Strong organisierten Proteste gegen ICE und staatliche Autorität
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international gab es Demonstrationen, u. a. in Schottland
Wie geht es weiter?
Die Demonstration findet am 13. Dezember statt.
Analysten gehen davon aus, dass während der gesamten Amtszeit Trumps weitere Protestaktionen folgen werden.










