Töchter von Andrew geraten wieder in den Fokus
Die britischen Prinzessinnen Princess Beatrice und Princess Eugenie treten seit einiger Zeit deutlich seltener öffentlich auf. Beobachter sehen einen Zusammenhang mit den Skandalen rund um ihren Vater Prince Andrew, der wegen seiner Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sämtliche militärischen Titel und royale Aufgaben verlor.
Früher sorgten die beiden Schwestern häufig mit auffälligen Outfits für Schlagzeilen – etwa bei der Hochzeit ihres Cousins Prince William mit Catherine, Princess of Wales im Jahr 2011. Heute sind sie in der Öffentlichkeit deutlich zurückhaltender präsent.
Rückzug aus öffentlichen Rollen
Spekulationen über ihre Rolle innerhalb der königlichen Familie wurden zuletzt durch mehrere Entwicklungen angeheizt. So legte Princess Eugenie ihre Schirmherrschaft bei der Organisation Anti-Slavery International nieder – ein Engagement, das lange als persönliches Herzensprojekt galt. Laut gmx.ch wurden dafür keine offiziellen Gründe genannt.
Zudem berichteten britische Medien, dass die beiden Prinzessinnen beim traditionsreichen Pferderennen Royal Ascot nicht mehr Teil der prominenten Kutschprozession sein sollen.
Verbindungen zum Epstein-Skandal
Der Fall Jeffrey Epstein, der 2019 starb und wegen eines internationalen Missbrauchsskandals weltweit Schlagzeilen machte, belastet weiterhin das Image der Familie. Auch die Mutter der Prinzessinnen, Sarah Ferguson, soll früher Kontakt zu Epstein gehabt haben.
Aus veröffentlichten Dokumenten des US-Justizministeriums geht hervor, dass auch Mitglieder der Familie in seinem Umfeld aufgetaucht sein könnten – was zusätzliche Aufmerksamkeit auf die beiden Schwestern lenkte.
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Schlankere Monarchie geplant
Experten sehen die Entwicklung auch im Zusammenhang mit den Reformplänen von Charles III, der seit Jahren eine kleinere und effizientere Monarchie anstrebt.
Der Royal-Experte Craig Prescott von der Royal Holloway, University of London hält es für plausibel, dass sowohl Organisationen als auch das Königshaus derzeit bewusst Abstand zu den Prinzessinnen halten.
Zukunft der Titel ungewiss
Auch langfristig könnten Veränderungen drohen. Beobachter halten es für möglich, dass Prince William, sobald er König wird, die Zahl der royalen Titel weiter reduziert.
Eine solche Reform könnte neben Beatrice und Eugenie möglicherweise auch andere Mitglieder der erweiterten Familie betreffen – darunter Prince Harry und Meghan, Duchess of Sussex.
Experten gehen deshalb davon aus, dass die britische Monarchie in Zukunft deutlich kleiner sein könnte als bisher.






