Der Sturm ist vorbei.
Doch die Gefahr war es nicht.
Nach dem schweren Unwetter „Kristin“ sind in Portugal zwei Männer bei Dach-Reparaturen ums Leben gekommen.
Sturz bei Aufräumarbeiten
In der Kleinstadt Batalha im Zentrum Portugals stürzte ein 73-jähriger Mann vom Dach, als er beschädigte Ziegel ersetzen wollte. Er erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.
Ein weiterer Mann kam im nahegelegenen Alcobaca bei Reparaturarbeiten ums Leben. Auch er stürzte aus der Höhe, wie der Bürgermeister der Stadt bestätigte. Die Behörden riefen die Bevölkerung eindringlich zu erhöhter Vorsicht bei Aufräum- und Reparaturarbeiten auf.
Neue Unwetterwarnung
Während viele Menschen noch mit den Schäden kämpfen, droht bereits neues Ungemach. Der portugiesische Wetterdienst IPMA hat für das gesamte Festland eine Unwetterwarnung bis Montag herausgegeben.
Es werden erwartet:
Starkregen
Überschwemmungen
Sturzfluten
Erdrutsche
Steinschläge
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Die Böden sind nach den heftigen Regenfällen der vergangenen Tage bereits vollständig durchnässt, viele Flüsse führen Hochwasser.
Der Zivilschutz empfiehlt deshalb:
Lose Gegenstände sichern
Ufer- und Küstengebiete meiden
Autofahrten auf das Nötigste reduzieren
Über die tödlichen Unfälle wurde unter anderem tag24.de berichtet.
Hunderttausende ohne Strom
Die Folgen des Sturms sind weiterhin deutlich spürbar. Im Zentrum Portugals waren am Samstag noch immer rund 200’000 Haushalte ohne Strom, wie der Energieversorger E-Redes mitteilte.
„Kristin“ war in der Nacht auf Mittwoch über Zentral- und Nordportugal hinweggezogen. Bereits zuvor kamen durch das Unwetter fünf Menschen ums Leben.










