Die Portugiesen stehen vor einer wichtigen Entscheidung – doch das Wetter spielt nicht mit.
Tausende Menschen können heute nicht wählen, weil extreme Unwetter Teile des Landes lahmlegen.
Die Präsidentschaftsstichwahl verspricht Spannung – zwischen einem Sozialisten und einem Rechtspopulisten.
Stichwahl in Krisenzeiten
Rund 11 Millionen Portugiesen sind aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen.
Kandidaten:
António José Seguro (Sozialist, 31,1 % im ersten Wahlgang)
André Ventura (Chega-Partei, 23,5 % im ersten Wahlgang)
Die Wahllokale öffneten heute Morgen um 8:00 Uhr Ortszeit. Doch 36.000 Menschen können aufgrund von Unwettern in 68 betroffenen Gemeinden nicht abstimmen. Laut ansa.it werden Sondertransporte und Alternativlösungen eingerichtet, um die Wahl so weit wie möglich zu ermöglichen.
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Auswirkungen der Unwetter
14,4 % der registrierten Wähler leben in von Naturkatastrophen betroffenen Gebieten.
Viele Haushalte sind ohne Strom, Wasser oder Kommunikationsverbindungen.
Hunderte Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.
Einige Wahllokale bleiben geschlossen; die Wahl in diesen Bezirken wird auf den 15. Februar verschoben.
Die Nationale Wahlkommission versichert, dass die Auszählung der Stimmen und Bekanntgabe der Ergebnisse planmässig erfolgen werden, sobald die Wahllokale auf den Azoren um 19:00 Uhr schliessen.
Politische Spannung
Die Stichwahl könnte die politische Richtung Portugals für die kommenden Jahre bestimmen:
Ein Sieg von António José Seguro würde die sozialistische Linie fortsetzen.
Ein Sieg von André Ventura könnte rechtspopulistische Tendenzen stärken.
Die Wähler stehen somit vor der Wahl zwischen Stabilität und einem politischen Kurswechsel – mitten in einer Naturkatastrophe.










