Porsche hat seine Beteiligungen an Bugatti und dem Elektroautohersteller Rimac verkauft und damit rund eine Milliarde Euro eingenommen. Der Verkauf an ein US-Konsortium ist nach der behördlichen Genehmigung abgeschlossen. Einen Teil des Erlöses will Porsche für seine Pensionsverpflichtungen einsetzen.
Der Sportwagenhersteller, der zum Volkswagen-Konzern gehört, hatte den Verkauf seiner Beteiligungen bereits im April angekündigt. Käufer ist ein Konsortium unter Führung des US-Finanzinvestors Hof Capital.
Für Porsche bringt die Transaktion einen erheblichen Mittelzufluss. Insgesamt erhält der Autobauer rund eine Milliarde Euro. Davon sollen 250 Millionen Euro zur Finanzierung der Pensionsverpflichtungen verwendet werden.
Porsche erhöht Cashflow-Prognose
Der Verkauf wirkt sich auch auf die Finanzprognose für das laufende Jahr aus. Porsche erwartet nun im Automobilgeschäft eine Netto-Cashflow-Marge von 5,5 bis 7,5 Prozent.
Bislang hatte der Vorstand lediglich eine Marge zwischen 3 und 5 Prozent in Aussicht gestellt. Der zusätzliche Barmittelzufluss durch den Verkauf der Beteiligungen verbessert damit die finanzielle Situation des Sportwagenherstellers.
Porsche hatte sich in den vergangenen Jahren schrittweise von verschiedenen Beteiligungen und Geschäftsaktivitäten getrennt. Der Verkauf von Bugatti und Rimac markiert dabei einen weiteren Schritt bei der Neuausrichtung des Unternehmens.
Mit der Transaktion endet zugleich die direkte Beteiligung von Porsche an den beiden Automobilunternehmen. Bugatti steht für besonders exklusive Hochleistungssportwagen, während Rimac auf leistungsstarke Elektrofahrzeuge und elektrische Antriebstechnologien spezialisiert ist.
Der Verkauf musste zunächst von den zuständigen Behörden genehmigt werden. Nach Abschluss dieser Verfahren konnte die Transaktion nun vollzogen werden.






