Neue Gefahren, digitale Herausforderungen und gesellschaftliche Spannungen verändern auch die Polizeiarbeit.
Genau darüber diskutierten Polizeioffiziere aus der Ostschweiz und Liechtenstein jetzt im Kanton Schaffhausen.
Im Fokus standen Themen, die Einsatzkräfte zunehmend beschäftigen.
Polizeioffiziere aus mehreren Kantonen in Schaffhausen
Am 6. und 7. Mai 2026 fand im Kanton Schaffhausen der diesjährige Ostpol-Offizierskurs statt.
Insgesamt nahmen 27 Polizeioffiziere aus verschiedenen Ostschweizer Kantonen sowie aus dem Fürstentum Liechtenstein teil.
Geleitet wurde der Kurs von der Schaffhauser Polizei unter der Führung von Oberstleutnant Philipp Maier.
Diese Themen standen im Mittelpunkt
Die Weiterbildung konzentrierte sich auf aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen für Sicherheitsbehörden.
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Sterbetourismus und begleiteter Suizid
Ein Fachreferat beschäftigte sich mit den rechtlichen und gesellschaftlichen Fragen rund um begleiteten Suizid und sogenannten Sterbetourismus.
Gerade in der Schweiz ist das Thema für Behörden sensibel und komplex.
Chancen und Risiken sozialer Medien
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf sozialen Netzwerken.
Diskutiert wurden unter anderem:
- Einfluss sozialer Medien auf Ermittlungen
- digitale Radikalisierung
- Fake News und Desinformation
- Risiken für Polizeieinsätze
Soziale Plattformen spielen heute bei fast jedem grösseren Ereignis eine Rolle.
Umgang mit Staatsverweigerern
Auch der Umgang mit Staatsverweigerern war Teil des Kurses.
Diese Gruppierungen lehnen staatliche Institutionen häufig grundsätzlich ab und sorgen immer wieder für schwierige Polizeieinsätze.
Die Teilnehmer tauschten Erfahrungen aus verschiedenen Kantonen aus.






