Eiskalte Realität auf den Strassen des Rheintals: Was für manche nur ein lästiges Morgenritual ist, wurde für mehrere Autofahrer in Buchs und Sevelen zum teuren Verhängnis. Vereiste Scheiben und fehlende Fahrausweise führten am Mittwochmorgen (19.11.2025) zu gezielten Polizeikontrollen – mit ernsten Konsequenzen.
Sicht gleich Null – doch trotzdem unterwegs
An der Rietlistrasse und der Churerstrasse in Buchs sowie an der Rheinstrasse in Sevelen stoppte die Kantonspolizei St. Gallen mehrere Fahrzeuge. Die Gründe: nicht freigekratzte Front- und Seitenscheiben. Besonders brisant: Ein Fahrer war ohne gültigen Schweizer Führerausweis unterwegs. Alle betroffenen Lenker werden zur Anzeige gebracht.
Die gute Nachricht: Nach dem Enteisen der Scheiben durften die kontrollierten Personen ihre Fahrt fortsetzen – abgesehen von dem Fahrer ohne Ausweis.
Polizei warnt: „Wer nicht kratzt, riskiert mehr als nur Geld“
Die Kantonspolizei erinnerte im Rahmen der Aktion daran, dass vereiste Front- und vordere Seitenscheiben zwingend freizulegen sind. Auf das Enteisen der Heckscheibe darf nur verzichtet werden, wenn zwei funktionierende Aussenspiegel die Sicht nach hinten ermöglichen.
Warum solche Kontrollen wichtig sind
Schlechte Sicht ist nicht nur gefährlich für den Fahrer selbst, sondern stellt auch ein Risiko für Fussgänger und andere Verkehrsteilnehmer dar. Besonders in den Wintermonaten nimmt die Zahl der Unfälle wegen mangelhafter Sichtverhältnisse deutlich zu.










