Motorenlärm, überhöhte Geschwindigkeit und riskantes Fahrverhalten: In der Region Thun hat die Polizei am Samstag gezielt gegen Verkehrssünder durchgegriffen.
Besonders ein Fall sorgte für Aufsehen.
Ein 22-jähriger Autofahrer wurde innerorts mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen – nun droht ihm ein Verfahren wegen eines Raserdelikts.
Schwerpunktkontrollen in der Region Thun
Die Kantonspolizei Bern führte am Samstag, 23. Mai 2026, gezielte Verkehrskontrollen in Thun und Umgebung durch.
Im Fokus standen:
- unnötiger Fahrzeuglärm
- Geschwindigkeitsüberschreitungen
- auffällige Personenwagen
- Motorräder mit manipulierten Auspuffanlagen
Insgesamt wurden 35 Fahrzeuge kontrolliert.
16 Fahrzeuglenkende angezeigt
Die Bilanz der Kontrollen fiel deutlich aus.
15 Fahrzeuglenkende wurden wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz angezeigt.
Die häufigsten Verstösse:
- unnötiges Verursachen von Lärm
- Missachtung der signalisierten Höchstgeschwindigkeit
- technische Mängel an Fahrzeugen
Zusätzlich wurde ein Fahrzeug stillgelegt.
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Raser mit 107 km/h in Thun gemessen
Besonders gravierend war ein Vorfall auf der Allmendstrasse.
Dort erfasste die Polizei ein Auto mit 110 km/h.
Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz blieb eine strafbare Geschwindigkeit von 107 km/h.
22-Jähriger muss vor Gericht
Beim Fahrer handelt es sich um einen 22-jährigen schwedischen Staatsbürger mit Wohnsitz im Kanton Bern.
Der Führerausweis wurde ihm noch vor Ort abgenommen.
Nach Abschluss der Ermittlungen wird er sich wegen eines Raserdelikts vor der Justiz verantworten müssen.
Die regionale Staatsanwaltschaft Oberland führt die Ermittlungen.






