Ein Moment der Stille – dann Schnee, Tod, Chaos.
Innerhalb weniger Stunden sterben sechs Menschen bei Lawinen in Griechenland und Frankreich.
Was wie ein Winterabenteuer begann, endete tödlich.
Vier Tote in Griechenland: Lawine überrascht erfahrene Bergsteiger
In den Vardousia-Bergen in Zentralgriechenland (Region Fokida) starben am Freitag vier Menschen, nachdem sie von einer mächtigen Lawine überrascht worden waren.
Was passiert ist:
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Drei Männer starten Donnerstagabend vom Ort Athanasios Diakos
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Ziel: der 2500 Meter hohe Korakas-Gipfel
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Der Kontakt bricht plötzlich ab
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Freunde schlagen Alarm
Als Rettungskräfte die Suche beginnen, entdecken sie vier Leichen – darunter auch eine Frau Mitte 30, die nicht offiziell vermisst gemeldet war.
Laut der griechischen Zeitung Kathimerini befanden sich alle Opfer nah beieinander, was darauf hindeutet, dass die Lawine sie völlig überraschend traf.
Tragisch:
Zwei der Männer galten als erfahrene Bergsteiger. Die Hoffnung, sie könnten sich in Sicherheit gebracht haben, zerschlug sich mit dem Fund ihrer Leichen.
Das Gelände sei extrem gefährlich gewesen – vor allem bei Schlechtwetter, so die Retter.
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Auch in Frankreich: Zwei Tote bei Lawinen-Abgängen in den Alpen
Nur wenige Stunden später: Neue Meldungen aus den französischen Alpen. Zwei weitere Menschen sterben in Lawinen, abseits der Pisten.
Fall 1 – Skigebiet La Plagne (Savoyen)
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Gruppe auf etwa 2500 Metern Höhe unterwegs
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Lawine reisst alle mit
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Ein 60-jähriger Bergführer erleidet Herzstillstand, stirbt später im Spital
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Eine 50-jährige Frau wird verletzt ins Krankenhaus geflogen
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Zwei weitere Personen erleiden leichte Verletzungen
Die französischen Medien berichten:
Für das Gebiet galt zuletzt nur begrenzte Lawinengefahr, laut Wetterdienst Météo-France.
Fall 2 – Skitour in Valloire
Auch im beliebten Skigebiet Valloire schlägt das Unglück zu. Eine Lawine verschüttet eine Gruppe bei rund 2300 Metern Höhe.
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Vier Tourengeher werden mitgerissen
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Einer stirbt an Herz-Kreislauf-Stillstand
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Rettung: zu spät
Die tödliche Kraft der Berge
Lawinen entstehen oft ohne Vorwarnung – und treffen auch erfahrene Menschen.
Ob bei Tourengehern, Profis oder Freizeitsportlern – das Risiko im Winter bleibt hoch, vor allem:
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abseits der gesicherten Pisten
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bei wechselhaftem Wetter
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in steilem, unübersichtlichem Gelände
Die traurige Bilanz: Sechs Menschen verloren an einem Tag ihr Leben im Schnee.










