in Murgang hat am Sonntagabend die wichtige Axenstrasse am Vierwaldstättersee überraschend lahmgelegt.
Für zahlreiche Autofahrer kam die Sperrung unerwartet: Fahrzeuge mussten gewendet werden, der Verkehr wurde umgeleitet. Die Strecke zwischen Flüelen und Brunnen bleibt vorerst gesperrt.
Murgang bei Sisikon sorgt für Sofortmassnahmen
Kurz nach 20.00 Uhr kam es am Sonntag im Bereich «Gumpisch» bei Sisikon zu einem Murgang. Aus Sicherheitsgründen wurde die Axenstrasse unmittelbar nach dem Ereignis gesperrt.
Nach Angaben der Behörden wurden keine Personen verletzt.
Auch an der Strasseninfrastruktur wurden nach bisherigen Erkenntnissen keine Schäden festgestellt.
Strecke bleibt bis Montagvormittag geschlossen
Die Verbindung zwischen Flüelen und Brunnen bleibt mindestens bis Montagvormittag, 1. Juni 2026, gesperrt.
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) will die Situation im Verlauf des Montagvormittags erneut beurteilen. Erst danach wird entschieden, wann die wichtige Verkehrsachse wieder freigegeben werden kann.
Diese Zufahrten bleiben offen
Trotz der Sperrung sind einzelne Bereiche weiterhin erreichbar:
- Aus Richtung Süden bis zur Tellsplatte
- Aus Richtung Norden nach Sisikon
- Zufahrt nach Riemenstalden weiterhin möglich
Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Signalisation vor Ort zu beachten.
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Grossräumige Umfahrung empfohlen
Die Behörden empfehlen Autofahrern, den gesperrten Abschnitt grossräumig zu umfahren.
Als offizielle Ausweichroute gilt:
- Seelisbergtunnel
- Luzern
- Alternative Verbindung über das Nationalstrassennetz
Insbesondere Pendler und Reisende in Richtung Gotthard sollten mit zusätzlichen Fahrzeiten rechnen.
Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort
Mehrere Organisationen standen nach dem Ereignis im Einsatz:
- Amt für Betrieb Nationalstrassen
- Spezialisten des Bundesamts für Strassen (ASTRA)
- Privater Sicherheitsdienst
- Kantonspolizei Schwyz
- Kantonspolizei Uri
Die Fachleute überwachen die Situation und beurteilen die Stabilität des betroffenen Geländes.






