Ein Bach färbt sich plötzlich blau – und niemand weiss sofort, warum.
Am Flumserberg sorgt genau dieses Szenario für einen Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Die Ursache führt zu einem Landwirtschaftsbetrieb.
Chemikalie gelangt in den Ruslenbach
Am Freitagmorgen, 24. April 2026, gegen 08:45 Uhr, geht bei der Notrufzentrale St. Gallen eine ungewöhnliche Meldung ein:
Eine blaue Flüssigkeit fliesst in den Ruslenbach – sichtbar und beunruhigend.
Vor Ort bestätigt sich der Verdacht: Über eine Einleitstelle gelangt Kupfersulfat in das Gewässer.
Schnelles Eingreifen verhindert Schlimmeres
Die Kantonspolizei St. Gallen reagiert sofort und bietet die Feuerwehr auf.
Massnahmen vor Ort:
- Abdichten der betroffenen Zuleitung
- Kontrolle des Gewässers
- Beizug des Umweltschadendienstes
Rund 25 Feuerwehrangehörige stehen im Einsatz.
Ursache: Reinigungswasser aus Landwirtschaftsbetrieb
Die Abklärungen zeigen:
Der Vorfall liegt bereits etwa zwei Tage zurück.
Was genau passiert ist:
- Rückstände von Kupfersulfat befanden sich auf einem Landwirtschaftsbetrieb
- Diese wurden mit Reinigungswasser weggespült
- Gelangten in die Meteorwasserkanalisation
- Von dort in den Ruslenbach
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Der Verursacher reagiert und lässt:
- Die betroffene Leitung professionell spülen
- Rückstände fachgerecht entsorgen
Keine Schäden an Natur festgestellt
Trotz der auffälligen Verfärbung gibt es Entwarnung:
- Keine Schäden an Tieren festgestellt
- Keine Beeinträchtigung der Pflanzenwelt
- Keine weiteren Ablagerungen im Bach gefunden
Der Umweltschadendienst bestätigt, dass sich die Verschmutzung auf eine einzelne Einleitstelle beschränkt.
Glimpflicher Ausgang – mit klarer Lehre
Der Vorfall am Flumserberg zeigt, wie schnell Chemikalien in natürliche Kreisläufe gelangen können.
Dank raschem Eingreifen bleibt ein grösserer Schaden aus.






