Flamingos werden zum Protestsymbol
Seit Wochen färbt sich Albaniens Protestbewegung pink.
Im Zentrum steht ein umstrittenes Bauprojekt mit prominenter US-Verbindung.
Protestwelle in Tirana wächst
Seit mehr als einem Monat demonstrieren Menschen in Albanien gegen ein geplantes Luxusprojekt an der Südwestküste. Besonders gross war die Kundgebung am Wochenende in der Hauptstadt Tirana mit zehntausenden Teilnehmenden.
Die Bewegung wird inzwischen wegen ihrer auffälligen Symbolik auch als „Flamingo-Protest“ bezeichnet.

Streit um geschütztes Naturgebiet
Im Fokus steht ein geschütztes Feuchtgebiet bei Zvërnec, das als Brut- und Rastplatz für Flamingos gilt. Dort soll ein grosses Tourismusprojekt entstehen.
Jared Kushner ist über ein Unternehmen an den Plänen beteiligt. Auch Ivanka Trump wird im Zusammenhang mit Investitionen in das Projekt genannt.
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Von Umweltschutz zu politischer Bewegung
Was als Umweltschutzprotest begann, richtet sich inzwischen auch gegen die Regierung. Demonstrierende kritisieren Korruption und fordern politische Konsequenzen.
Laut GMX hat sich die Bewegung von einem lokalen Umweltprotest zu einer breiteren politischen Protestwelle entwickelt, die auch die Regierung von Edi Rama unter Druck setzt.
Eskalation vor dem Parlament
Bei Demonstrationen vor dem Parlament kam es zu Ausschreitungen. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein.
Mehrere Personen wurden festgenommen, und es gab Verletzte auf beiden Seiten.
Tourismus trifft auf Widerstand
Die albanische Regierung setzt stark auf Tourismus als Wirtschaftsmotor. Kritiker warnen jedoch vor der Zerstörung sensibler Naturgebiete durch Grossprojekte.






