Ein Parkplatz für 125 Dollar. Ein EM-Ticket für 30 Euro.
Der Vergleich sorgt gerade für Kopfschütteln in der Fussballwelt.
Während die UEFA bei der EM 2028 bewusst auf günstige, faire Ticketpreise setzt, gerät die FIFA wegen ihrer Preisgestaltung für die WM 2026 massiv unter Druck.
Kritik an der WM 2026 wird immer lauter
Schon Monate vor Turnierstart steht die Ticketpolitik der FIFA in der Kritik.
Probleme, die Fans bemängeln:
- Kaum Tickets unter 100 Euro
- Dynamische Preisgestaltung mit stark steigenden Preisen in K.o.-Runden
- Vierstellige Beträge für Finaltickets
- Sechsstellige Preise auf der offiziellen Weiterverkaufsplattform
- Zusätzliche Provisionsgebühren durch den Weltverband selbst
Die FIFA betont, Einnahmen würden in die Entwicklung des Fussballs in 211 Mitgliedsverbänden fliessen.
Verständnis erzeugt das bei vielen Fans jedoch nicht.
Quelle: gmx.ch
Fan-Organisation geht rechtlich gegen die FIFA vor
Die europäische Fanorganisation Football Supporters Europe hat die FIFA sogar bei der Europäische Kommission angezeigt.
Der Vorwurf: Monopolstellung beim Ticketverkauf und Bedingungen, die es in einem freien Markt so nicht geben würde.
UEFA verzichtet bewusst auf dynamische Preise
Ganz anders positioniert sich die UEFA für die UEFA EURO 2028 in Grossbritannien und Irland.
Die Versprechen:
- Keine dynamische Preisgestaltung
- Über 40 % der Tickets in den günstigsten Kategorien
- 10.000 Tickets direkt an die Nationalverbände (FIFA: 4.000)
- Einstiegspreise auf dem Niveau der EM 2024 in Deutschland (30–60 Euro)
Transparenz und Fairness stehen laut UEFA im Zentrum.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Parkplätze als Symbol der Preis-Debatte
Besonders deutlich wird der Unterschied beim Blick auf die Infrastruktur der WM.
Im AT&T Stadium (WM-Spielort 2026) gibt es praktisch keinen öffentlichen Verkehr. Fans sind auf Autos angewiesen.
Die Folge: Offizielle FIFA-Parkplätze kosten dort ab 125 Dollar.
Heisst konkret: Ein Parkplatz kann teurer sein als ein EM-Ticket.
Warum das bei der EM kaum ein Thema wird
Die meisten Stadien der EM 2028 liegen stadtnah und sind gut an:
- Züge
- Busse
- U-Bahnen
- Fusswege
angebunden.
Wer will, kann mit dem Auto kommen. Wer nicht will, muss es nicht.
Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
| Thema | FIFA WM 2026 | UEFA EM 2028 |
|---|---|---|
| Ticketpreise | Dynamisch, stark steigend | Fix, transparent |
| Günstige Tickets | Sehr begrenzt | >40 % Kontingent |
| Tickets an Verbände | 4.000 | 10.000 |
| Parkplatzkosten | Ab 125 Dollar | Kaum relevant |
| ÖV-Anbindung | Teilweise schlecht | Meist stadtnah |







