Er ist der erste US-Amerikaner auf dem Stuhl Petri.
Nun hat Papst Leo XIV. zu Weihnachten seine Stimme erhoben – mit einer Botschaft, die weltweit nachhallt.
Sein erster „Urbi et Orbi“-Segen: persönlich, politisch, friedensstiftend.
„Urbi et Orbi“: Ein Segen für eine zerrissene Welt
Am 25. Dezember 2025, Punkt 12 Uhr, trat Papst Leo XIV. auf den Balkon des Petersdoms. Zehntausende Gläubige lauschten dem feierlichen „Urbi et Orbi“-Segen – für „die Stadt und den Erdkreis“.
Es war sein erster Weihnachtssegen als neues Oberhaupt der katholischen Kirche. Und er ging weit über reine Liturgie hinaus.
Friedensappell an Russland und die Ukraine
In seiner Rede sprach Leo XIV. die grossen Krisen dieser Zeit direkt an – vor allem den Krieg in der Ukraine.
„Möge das Dröhnen der Waffen verstummen“, sagte er. „Mögen die Parteien – unterstützt durch die internationale Gemeinschaft – den Mut finden zu einem ehrlichen, direkten und respektvollen Dialog.“
Mit diesen Worten wandte er sich deutlich an Russland und die Ukraine – ein selten klares Zeichen des Vatikans.
Auch Gaza und der Nahe Osten im Fokus
Der Papst erinnerte an die Menschen im Gazastreifen, die „alles verloren“ hätten – und schilderte Eindrücke von seiner Reise in den Nahen Osten:
Ängste der Bevölkerung
Gefühle von Ohnmacht
Machtlosigkeit angesichts geopolitischer Verhältnisse
Leo XIV. zeigte sich sichtlich bewegt und betonte seine Solidarität mit den Leidenden weltweit.
Wie merkur.de berichtet, sprach er dabei nicht nur als Kirchenführer, sondern als Mensch, der „zuhört und mitfühlt“.
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Erste Christmette: Mitmenschlichkeit als Kernthema
Bereits am 24. Dezember in der Christmette hatte der Papst einen emotionalen Appell formuliert:
„Wo Platz für den Menschen ist, ist auch Platz für Gott.“
Er zitierte seinen verstorbenen Vorgänger Benedikt XVI., gedachte auch an Papst Franziskus, der 2024 das Heilige Jahr eröffnete und im April 2025 verstarb.
Symbolischer Moment – auch medial
Der päpstliche Weihnachtssegen wird seit dem 13. Jahrhundert gesprochen – heute weltweit per Radio, TV und Livestream übertragen.
Mit dem „Urbi et Orbi“ ist ein vollkommener Ablass verbunden – selbst für Menschen, die nur virtuell in Andacht teilnehmen.
Leo XIV. nutzte diesen historischen Moment, um Hoffnung, Frieden und Menschlichkeit über die religiöse Sphäre hinaus zu tragen.
Ein Weihnachtssegen, der mehr war als Tradition.
Papst Leo XIV. berührte die Herzen – und forderte die Mächtigen heraus.










