Irak: Panzer und Schüsse im Regierungsviertel von Bagdad
Nächtlicher Grosseinsatz sorgt für Aufsehen
Im streng gesicherten Regierungsviertel von Bagdad ist es in der Nacht zu einem gross angelegten Einsatz gekommen.
Panzer, Militärfahrzeuge und Schüsse sorgten in der irakischen Hauptstadt für grosse Unruhe.
Mehrere Festnahmen nach Razzien
Nach Berichten örtlicher Medien wurden mehr als acht Personen festgenommen, teils war sogar von bis zu 15 Festnahmen die Rede.
Betroffen sein sollen unter anderem hochrangige Politiker und Beamte. Spezialeinheiten führten Razzien in mehreren Gebäuden der sogenannten Grünen Zone durch.
Korruptionsermittlungen als Auslöser
Laut GMX stehen die Festnahmen im Zusammenhang mit umfangreichen Korruptionsermittlungen. Grundlage seien Geständnisse des früheren Vize-Ölministers Adnan al-Dschumaili, gegen den ebenfalls ermittelt wird.
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Kampf gegen Korruption
Ministerpräsident Ali al-Saidi hat den Kampf gegen Korruption zu einem Schwerpunkt seiner Amtszeit erklärt.
Ermittler stellten nach Behördenangaben bereits Vermögenswerte in Millionenhöhe sicher, darunter Bargeld, Immobilien, Fahrzeuge und Goldschmuck.
Politische Hintergründe bleiben umstritten
Beobachter schliessen jedoch nicht aus, dass der Einsatz auch politisch motiviert sein könnte.
Die Grüne Zone gilt als Machtzentrum des Iraks, in dem sich Regierungsgebäude, ausländische Botschaften und Wohnsitze führender Politiker befinden.






