Eine kurze Pause im Krieg
Für wenige Stunden schien es, als könnte der Krieg in der Ukraine innehalten.
Doch die Osterwaffenruhe ist beendet – und die Kämpfe gehen weiter.
Beide Seiten werfen sich erneut massive Verstösse vor, während die Hoffnung auf Deeskalation schwindet.
Waffenruhe nach 32 Stunden beendet
Keine Verlängerung durch Moskau
Die von Russland angeordnete Feuerpause zum orthodoxen Osterfest ist ausgelaufen.
Eine Verlängerung wurde ausgeschlossen, wodurch die militärischen Aktivitäten wieder vollständig aufgenommen wurden.
Massive Vorwürfe auf beiden Seiten
Hunderte gemeldete Verstösse
Sowohl Kiew als auch Moskau berichten von zahlreichen Angriffen während der Waffenruhe.
Die Zahlen zeigen ein widersprüchliches, aber angespanntes Bild:
- Tausende gemeldete Verstösse insgesamt
- Dutzende direkte Angriffe und Bombardierungen
- Hunderte Drohneneinsätze
Laut GMX wurden dabei auf ukrainischer Seite über 2’000 Verstösse der russischen Streitkräfte registriert, während Russland wiederum fast 2’000 Verstösse durch ukrainische Einheiten meldete.
Front bleibt trotz Pause angespannt
Nur kurze Entlastung für Soldaten
Trotz der Waffenruhe blieb die Lage an mehreren Frontabschnitten kritisch.
- Keine grossflächigen Raketenangriffe laut ukrainischen Angaben
- Einzelne Drohnenangriffe während der Feuerpause
- Verletzte Zivilisten in mehreren Regionen
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Politische Signale und Gefangenenaustausch
Austausch von Hunderten Gefangenen
Kurz vor und während der Osterzeit kam es zu einem grösseren Gefangenenaustausch zwischen beiden Seiten.
- 175 Militärangehörige pro Seite
- Zusätzlich sieben Zivilisten
- Fortsetzung weiterer Austausche angekündigt
Friedenssignale bleiben schwach
Unterschiedliche Positionen verhärten sich
Während Kiew eine Verlängerung der Waffenruhe forderte, blieb Moskau bei seiner Position.
Beide Seiten betonen weiterhin ihre Bedingungen für mögliche Gespräche.
- Ukraine fordert Deeskalation und politische Lösung
- Russland besteht auf eigenen sicherheitspolitischen Forderungen
- Keine Annäherung bei zentralen Streitpunkten






