Ein kurzer Moment der Hoffnung – mitten im Krieg.
Während die Waffen in der Ukraine zumindest teilweise schweigen sollen, wächst gleichzeitig das Misstrauen zwischen den Fronten.
Kann eine Oster-Waffenruhe wirklich der erste Schritt Richtung Frieden sein?
Waffenruhe zu Ostern: Ein fragiler Moment
Erstmals seit Wochen gibt es ein vorsichtiges Signal der Entspannung im Ukraine-Krieg.
Die von Russland angekündigte Waffenruhe zu den orthodoxen Osterfeiertagen wurde auch von der Ukraine grundsätzlich aufgenommen. Sie trat am Nachmittag Ortszeit in Kraft.
Doch schon kurz vor Beginn kam es zu neuen Angriffen – ein Zeichen dafür, wie zerbrechlich die Situation bleibt.
Was bisher bekannt ist:
- Beginn der Waffenruhe: Samstag, 16 Uhr Ortszeit
- Anlass: Orthodoxe Osterfeierlichkeiten
- Zustimmung: Beide Seiten signalisierten Bereitschaft
- Realität: Bereits vor Start neue Angriffe gemeldet
Misstrauen bleibt: Neue Angriffe gemeldet
Trotz der Vereinbarung berichten beide Seiten von Verletzungen der Feuerpause.
Gemeldete Vorfälle:
- Russland:
- Verletzte durch Drohnenangriffe in Belgorod
- Weitere Opfer in besetzten Gebieten
- Ukraine:
- Drohnenangriff in Dnipropetrowsk
- Mehrere zivile Opfer vor Inkrafttreten
Die gegenseitigen Vorwürfe zeigen: Vertrauen gibt es kaum.
Selenskyj: Hoffnung – aber mit Vorsicht
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bleibt vorsichtig optimistisch.
Er betonte:
- Die Ukraine sei bereit, die Waffenruhe einzuhalten
- Gleichzeitig sei man auf mögliche Verstösse vorbereitet
- Eine echte Feuerpause könnte ein erster Schritt zum Frieden sein
Seine Botschaft ist klar: Hoffnung ja – aber ohne Illusionen.
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Treffen in Rom: Neue Dynamik?
Parallel zur Waffenruhe richtet sich der Blick nach Italien.
Selenskyj wird kommende Woche in Rom erwartet – zu Gesprächen mit Giorgia Meloni im Regierungssitz Palazzo Chigi.
Warum das Treffen wichtig ist:
- Italien gilt als wichtiger Partner der Ukraine
- Meloni wird als einflussreiche Stimme in Europa gesehen
- Neue diplomatische Impulse könnten entstehen
Politische Spannungen: Kritik aus Italien
Nicht alle reagieren positiv auf Selenskyjs Aussagen.
Matteo Salvini kritisierte den ukrainischen Präsidenten scharf.
Sein Vorwurf:
- Aussagen Selenskyjs gegenüber europäischen Politikern seien „inakzeptabel“
- Die Wortwahl bezeichnete er als „vulgär und widerlich“
Die Spannungen zeigen: Auch innerhalb Europas gibt es unterschiedliche Perspektiven auf den Krieg.
Der grössere Kontext: Krieg ohne klare Perspektive
Die Oster-Waffenruhe ist kein Friedensabkommen – sondern ein symbolischer Schritt.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte die Initiative angekündigt.
Doch:
- Verhandlungen bleiben schwierig
- Fronten sind verhärtet
- Vertrauen fehlt auf beiden Seiten







