Ein gemeinsamer Aufstieg in den Walliser Bergen endet tödlich.
Am Samstagabend ist ein Wanderer oberhalb von Orsières beim Aufstieg zum Col du Bonhomme in die Tiefe gestürzt. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.
Der tragische Unfall erschüttert erneut die Schweizer Bergregionen.
Wanderer stürzt auf über 2400 Metern ab
Der Unfall ereignete sich am Samstag, 9. Mai 2026, gegen 17.30 Uhr.
Zwei Wanderer befanden sich laut den Behörden auf dem Aufstieg zum Col du Bonhomme oberhalb von Orsières im Wallis.
Zwischen dem Pass und der Luy Blanche, auf rund 2’436 Metern Höhe, stürzte einer der beiden Männer aus bislang ungeklärten Gründen in die Tiefe.
Sein Begleiter reagierte sofort und alarmierte die Rettungskräfte.
Rettungskräfte können nur noch den Tod feststellen
Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation rückte umgehend aus.
Die Einsatzkräfte wurden mit einem Helikopter von Air-Glaciers an den Unfallort geflogen.
Vor Ort konnten die Rettungskräfte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Beim Opfer handelt es sich um einen 38-jährigen französischen Staatsangehörigen.
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Staatsanwaltschaft leitet Untersuchung ein
Wie es genau zum Absturz kam, ist derzeit noch unklar.
Die zuständige Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung zum Unfallhergang eröffnet.
Die Behörden prüfen nun die genauen Umstände des tödlichen Sturzes.
Gefährliche Bedingungen im alpinen Gelände
Auch erfahrene Wanderer unterschätzen in hochalpinen Regionen immer wieder die Risiken.
Besonders gefährlich sind:
- schmale Bergpfade
- loses Gestein
- steile Abhänge
- Wetterumschwünge
- Erschöpfung in grosser Höhe
Gerade im Frühling können zusätzlich Schnee- und Eisreste für schwierige Bedingungen sorgen.






