Das Openair Frauenfeld ist aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau mehrheitlich friedlich verlaufen. Trotz grosser Besucherzahl gab es keine schweren Gewalttaten und keine Schwerverletzten.
Von Donnerstag bis Sonntagmittag besuchten rund 105’000 Menschen das Festivalgelände.
Die Einsatzkräfte verzeichneten vor allem Diebstähle und kleinere Delikte.
Keine schweren Gewalttaten gemeldet
Die Kantonspolizei Thurgau zieht nach dem Openair Frauenfeld eine verhältnismässig ruhige Bilanz.
Während des gesamten Veranstaltungszeitraums ging keine Meldung wegen einer schweren Gewalttat ein.
Auch schwer verletzte Personen wurden nicht registriert.
Die Polizei und weitere Organisationen begleiteten den Grossanlass im Schichtbetrieb, um bei Zwischenfällen schnell reagieren zu können.
Rund 20 Anzeigen – vor allem Diebstähle
Von Donnerstag bis Sonntagmittag gingen rund 20 Anzeigen ein.
Dabei handelte es sich hauptsächlich um Delikte gegen Eigentum:
- Diebstähle von Wertgegenständen,
- gestohlener Schmuck im Festgelände,
- Diebstahl aus Zelten.
Zusätzlich wurden Anzeigen wegen weiterer Delikte aufgenommen:
- eine wegen Tätlichkeit,
- eine wegen Drohung,
- drei wegen Betrugs.
24 Personen wurden vom Festivalgelände weggewiesen.
Neun Festnahmen während des Festivals
Insgesamt nahm die Polizei neun Personen fest.
Drei Personen kamen in polizeilichen Gewahrsam.
Weitere Feststellungen:
- Drei Personen waren wegen Ausschreibungen anderer Kantone zur Festnahme gesucht.
- Ein 29-jähriger Afghane wurde nach einer sexuellen Belästigung festgenommen.
- Zwei Afghanen im Alter von 18 und 19 Jahren wurden nach einem Diebstahl aus einem Zelt festgenommen.
- Bei den Festgenommenen konnte Deliktsgut sichergestellt werden.
- Fünf Personen konnten ermittelt werden, die in der Menschenmenge Pyrotechnik gezündet hatten.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau und der Staatsanwaltschaft laufen weiter.
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Tausende medizinische Einsätze
Auch die Sanität war während des Festivals stark gefordert.
Insgesamt wurden rund 2’100 Konsultationen registriert.
Davon:
- 256 Personen benötigten eine ärztliche Untersuchung,
- neun Personen mussten zur weiteren Behandlung ins Spital gebracht werden.
Feuerwehr mit mehreren Einsätzen
Die Feuerwehr Frauenfeld war während des Festivals mit dem bewährten Einsatzkonzept vor Ort.
Es kam zu:
- zwei Löscheinsätzen,
- einer Unterstützung beim Transport für die Sanität.
An- und Abreise ohne grössere Verkehrsprobleme
Trotz der grossen Besucherzahl kam es in der Region Frauenfeld zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen.
Die Parkplätze beim Festivalgelände waren mit mehreren tausend Fahrzeugen belegt.






