Der Herbst hat in der Schweiz längst Einzug gehalten – und mit ihm die gefürchteten Oktoberstürme.
Starker Wind, Dauerregen und sogar Schneefall in höheren Lagen stellen jedes Jahr ein Risiko für Mensch und Infrastruktur dar. Doch wie heftig trifft uns das Wetter 2025 wirklich?
Was sind Oktoberstürme?
Zeitpunkt: Meist zwischen Ende September und Mitte November
Ursache: Tiefdruckgebiete über dem Atlantik treffen auf warme Luft über Europa
Folgen: Sturmwinde, Starkregen, Überschwemmungen und in den Alpen erste Schneefälle
Besonders betroffen sind die Regionen am Jura, Mittelland und Alpenrand.
Schäden und Gefahren
Häufige Folgen
Umgestürzte Bäume blockieren Strassen und Bahnlinien
Stromausfälle durch beschädigte Leitungen
Überschwemmungen in tiefgelegenen Gebieten
Einschränkungen im Flug- und Bahnverkehr
Polizei und Feuerwehr im Dauereinsatz
Allein im Oktober 2024 zählte die Feuerwehr Zürich über 200 Einsätze nach heftigen Sturmböen.
Tipps zum Schutz
Lose Gegenstände (Blumentöpfe, Möbel) auf Balkonen sichern
Fahrten über Pässe und exponierte Strassen meiden
Notfall-App des Bundes (Alertswiss) aktivieren
Bei Sturmwarnungen: Aufenthalt im Freien vermeiden
Experteneinschätzung
MeteoSchweiz warnt, dass durch den Klimawandel Herbststürme häufiger und intensiver auftreten könnten.
„Wir rechnen in den kommenden Jahren mit einer Zunahme extremer Wetterlagen, auch im Oktober“, so ein Meteorologe gegenüber SRF.
Die Oktoberstürme sind längst mehr als ein „gewöhnliches Herbstwetter“. Sie betreffen jedes Jahr viele Regionen der Schweiz und stellen eine ernste Gefahr dar.







