Der Konflikt zwischen Israel und Iran spitzt sich weiter zu. Israel griff erstmals ein Öllager in der iranischen Hauptstadt Teheran an. Gleichzeitig setzt der Iran seine Raketen- und Drohnenangriffe in der Region fort.
Die Eskalation betrifft inzwischen mehrere Länder im Nahen Osten.
Explosionen in Teheran
In sozialen Netzwerken verbreiteten sich Videos, die einen grossen Feuerball und dichte Rauchwolken über Teheran zeigen.
Die israelische Armee erklärte, dass iranische Streitkräfte die angegriffenen Tanks als Teil ihrer militärischen Infrastruktur genutzt hätten. Auch der iranische Staatssender bestätigte die Bombardierung einer Ölraffinerie im Süden der Hauptstadt. Laut gmx.ch handelt es sich um den ersten Angriff Israels auf ein Öllager in Teheran seit Beginn der aktuellen Kämpfe.
Weitere Angriffe in Beirut
Israel führte in der Nacht zudem einen Angriff in Beirut durch.
Nach libanesischen Angaben wurde gezielt ein Zimmer eines Luxushotels im Stadtzentrum getroffen. Dort sollen sich Kommandeure der Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden aufgehalten haben.
mindestens 4 Menschen getötet
8 weitere verletzt
unter den Opfern soll auch ein iranischer Staatsbürger sein
Israel setzt gleichzeitig seine Angriffe gegen die mit Iran verbündete Hisbollah-Miliz im Süden Beiruts fort.
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Iran greift Ziele in der Region an
Als Reaktion startete der Iran erneut Angriffe auf mehrere Staaten, in denen US-Militärstützpunkte stationiert sind.
Kuwait: Drei ballistische Raketen wurden abgefangen
Drohnen griffen Treibstofftanks am internationalen Flughafen an
Saudi-Arabien: Sechs Drohnen über Riad zerstört
Zivile Einrichtungen wurden teilweise durch Trümmerteile beschädigt.
Diplomatische Spannungen nehmen zu
Deutschland reagierte ebenfalls auf die Eskalation:
Die Bundesregierung verlegte das Personal der deutschen Botschaft in Teheran vorübergehend ins Ausland. Die diplomatische Erreichbarkeit bleibt jedoch bestehen.
US-Präsident Donald Trump erklärte, die militärischen Operationen würden „so lange fortgesetzt, wie es nötig ist“. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu betonte, der Krieg werde „mit voller Kraft“ weitergeführt.
Weitere Vorwürfe zwischen Iran und USA
Irans Aussenminister Abbas Araghtschi beschuldigte die USA, eine Entsalzungsanlage auf der Insel Qeschm angegriffen zu haben. Dadurch sei die Wasserversorgung von rund 30 Dörfern beeinträchtigt.
Washington weist diese Vorwürfe zurück. Gleichzeitig untersuchen die USA einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran, bei dem nach iranischen Angaben rund 170 Schülerinnen getötet wurden.







